Die HGE ermöglicht Schülerinnen und Schülern eine Schwerpunktsetzung durch die Einrichtung von Profilklassen. Vor Beginn der 5. Klasse wählt jedes Kind zusammen mit seinen Eltern einen Bereich, an dem besonderes Interesse herrscht und/oder in dem bereits Fähigkeiten vorhanden sind. Dieser Wahl entsprechend wird das Kind einer der fünf Parallelklassen zugewiesen:

Der sportliche Schwerpunkt: Die Sportklasse an der HGE Witten

Bewegungsfreudig?

Spaß an sportlicher Leistung?

Neugierig auf kreatives und vielfältiges Sporttreiben?

Interessiert an allen Fragestellungen, die mit Sport zu tun haben?

Der naturwissenschaftliche Schwerpunkt:

Die Forscherklasse - klasse Forscher!

Unsere Forscherklasse möchte Kinder ansprechen, die mit wachen Sinnen die Natur erkunden und überall etwas Neues, Spannendes und Staunenswertes entdecken! Kinder, die sich nicht mit dem Entdecken von Naturphänomenen begnügen, sondern ganz gezielt nach Zusammenhängen und Erklärungen für ihre Beobachtungen suchen.

Rahmenkonzept Technologie-Schwerpunkt 

 

1 Zielsetzung

Wir wollen …

die Schüler für Technologie begeistern,

sie in stärkerer Kooperation trainieren,

eine höhere Medienkompetenz erreichen,

eine stärkere Selbststeuerung anregen,

eine höhere kognitive Komplexität erzeugen.

 

 

2 Beispiele für Inhalte

 

Jg. 5 Bauen und Wohnen

 

Technik

Traumzimmer/ -haus

Insektenhotel

Häuser mit Naturmaterialien bauen

Lasten und Kräfte an Bauwerken (Brückenbau)

 

Informatik

Einführung in die Handhabung des I-pads (alle SuS)

Filmen und Fotographieren mit dem I-Pad (getrennte Gruppen)                  

Grundrisse auf dem I-pad zeichnen

Modellieren von Gebäuden, Zimmern, Möbel  etc.mit Sketch-up (Traumzimmer)

Programmierung von Mikroprozessoren  Calliope Mini (einfachste Programmiersprache Scratch)

Smart home (Alarmanlage, Beleuchtung, Musik, Heizung etc.)

Anschluss von Sensoren

 

Jg. 6 Mobilität

Technik

z. B. (Lenk-) Drachen basteln

Flugmodelle aus Balsaholz

Fahrzeuge bauen

 

Informatik

Programmierung von Mikroprozessoren

(Scratch)

Antriebsmotor / Schrittmotor

Funkmodule (Fernsteuerung)

Solarmodule / Propeller

 

 

Jg. 7

·         Elektronischer Stundenplan – von LEDs und Widerständen

          (hier wird ein elektronischer Stundenplan gelötet)

·         Geheimsprachen entschlüsseln – der Kryptographie auf der Spur

·         Automatische Maschinen bauen mit Lego-Education Material

 

·         Projekt Lärmampel

 

·         Jegliche Arten der Messung:

  • Feuchtigkeit
  • Geschwindigkeit (mit Lichtschranken)
  • Beschleunigung

 

Auswertung mit dem I-pad. (I-pads haben eingebaute Sensoren, die man nutzen kann)

 

 

Bilingualer Unterricht an der Holzkamp-Gesamtschule bedeutet:

Musik-Kreativ-Klasse an der HGE - der musikalische Schwerpunkt

Seit dem Schuljahr 2021/22 gibt es an der Holzkamp-Gesamtschule den neu eingerichteten Schwerpunkt "Musik-Kreativ-Klasse". Schülerinnen und Schüler, die sich für diese Klasse entscheiden, haben zu den zwei Stunden Musikunterricht zusätzlich zwei Stunden mit dem Unterrichtsmotto "Sing and Dance".

Nach zwei, drei beziehungsweise vier Jahren an der Holzkamp-Gesamtschule werden die Schülerinnen und Schüler in den Hauptfächern und Physik in differenzierten Kursen unterrichtet, so dass eine gezielte Förderung besser möglich ist. 

Das Lernzeiten-Konzept an der HGE(Stand 8/2021)

(entwickelt unter Mitarbeit des AK Lernzeiten, der FK-Vorsitzenden M-D-E, der Klassenleitungsteams und der Schulleitung)

1 Definition

Die Lernzeiten sind Lerninseln im Unterrichtsalltag, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich die zu erlernenden Kompetenzen im eigenen Tempo anzueignen und zu vertiefen.  Der Lehrkraft nimmt die Rolle eines Lernbegleiters ein.

2 Ziele

Der Lernerfolg aller Kinder, sowohl der lernschwächeren als auch der lernstärkeren SuS

Die Vermeidung von Frustration durch Unterforderung oder Überforderung

Die Förderung des eigenständigen und selbstwirksamen Lernens

Die organisierte und zielgerichtete Unterstützung der SuS beim Erreichen der angestrebten Kompetenzen

3 Merkmale

Es gibt ein Angebot von Lernaufgaben auf 2 verschiedenen Niveaustufen: Basisaufgaben (Pflichtaufgaben) und Zusatzaufgaben (Wahlaufgaben) = * Sternaufgaben.

Die Basisaufgaben decken in der Regel die Kompetenzstufen 1 und 2 ab (Reproduktion und Produktion), die Zusatzaufgaben (*Sternaufgaben) die Kompetenzstufe 3 (Transfer).

Das Eintragen der Lernaufgaben in den HGE-Planer ist ritualisiert, ab Jgst. 7 auch in Moodle (durch die Fachlehrerin/den Fachlehrer).

Es wird ein Zeitrahmen zur Erledigung der gestellten Aufgaben gesetzt.

Erledigte und nicht erledigte Aufgaben werden durch die Schüler/innen dokumentiert.

Den Schüler/innen wird ein zunehmendes Maß an Eigenständigkeit  bei der Auswahl der Aufgaben, die sie in der jeweilgen Lernzeit bearbeiten wollen, eingeräumt (D, M, E, WPI ; Lernniveau).

Die Schüler/innen haben bei einem Teil der Aufgaben die Möglichkeit, die Richtigkeit ihrer Arbeitsergebnisse selbst zu überprüfen.

Es gibt Helfersysteme, die Fachlehrkraft  steht als Berater zur Verfügung.

Es gilt die Reihenfolge: brain, book, buddy, boss bei Fragen und Unklarheiten.

Die  Kommunikation mit Eltern beim Elternsprechtag über den Erfolg der Arbeit ihrerKinder wird neu gestaltet (Beratung auch anhand der Schülerdokumentation im HGE-Planer).

 

4 Das Lernzeiten-Angebot an der HGE

4.1 Fachgebundene Lernzeiten

Die fachgebundenen Lernzeiten werden  von  Fachlehrkräften der Fächer  D/M/E in allen Jahrgangsstufen im Klassenverband durchgeführt. Es handelt sich um eine Unterrichtstunde pro Fach in der Woche.

In den fachgebundenen Lernzeiten arbeiten die Schüler/innen an den Basis-Aufgaben (Kompetenzbereiche 1 und 2) und Zusatzaufgaben bzw. Stern*Aufgaben (Kompetenzbereich 3) aus den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Schnell arbeitenden und leistungsstarken Schüler/innen wird ermöglicht, mit Hilfe von Lern-Apps oder anderem Arbeitsmaterial an Übungs- oder längerfristigen Transferaufgaben zu arbeiten.

4.2 Freie Lernzeiten

Die freien Lernzeiten in 5 bis 7  werden von den Klassenlehrerteams durchgeführt. Hier  können Aufgaben aus WPI und den Nebenfächern erarbeitet werden. Das Lernmaterial wird von den Fachlehrern zur Verfügung gestellt. In den Nebenfächern sind längerfristig und kreativ angelegte Aufgaben sinnvoll.

Die Verschriftlichung erfolgt in den Schulheften, Arbeitsheften und Mappen des jeweiligen Faches.

4.3 Offene Lernzeiten

In den Jahrgangsstufen 8 bis 10 wird pro Jahrgang eine  offene Lernzeit (2-stündig) angeboten, die von Lehrkräften der jeweiligen Jahrgangsstufe durchgeführt wird. Die offenen Lernzeiten sind ein offenes, also freiwillig wahrzunehmendes Angebot. Allerdings können Schüler mit Arbeitsrückständen aus allen Jahrgängen zur Teilnahme verpflichet werden.

 

4.4  Struktur des Lernzeitenangebots in 2021-2022

Die Struktur kann erfahrungsgemäß von Jahr zu Jahr variieren, weil die Ausstattung mit Lehrer-Wochenstunden schwankt.

Jahrgang 5:

3 hauptfachgebundene Lernzeiten Deutsch, Englisch, Mathematik

+ 1 freie Lernzeit (Klassenlehrer/Doppelbesetzung)

+ 1 freie Lernzeit (1 Klassenlehrer/in)

+ 1 LRS-Lernzeit

Jahrgang 6:

Wie Jg. 5, allerdings entfällt die freie LZ in Doppelbesetzung

Jahrgang 7:

3 hauptfachgebundene Lernzeiten D-E-M im Klassenverband.

1 freie Lernzeit  bei der Klassenlehrerin

Jahrgang 8 bis 10:

3 hauptfachgebundene Lernzeiten D-E-M im Klassenverband.

Je 1 Doppelstunde offene Lernzeit (freiwillig oder verpflichtend)

 

4.5 Struktur der Lernzeiten-Stunde(n)

 

Vorbereitung 

(5  Minuten)

 

HGE-Planer + Lernzeituhr

Alle SuS haben den HGE-Planer geöffnet vor sich liegen. Jeder Schüler überlegt, welche Aufgaben zu bearbeiten sind und legt sich das entsprechende Material bereit.

 

Stillarbeit

(20 Minuten)

SuS arbeiten still und selbstständig.

Flüsterphase

(ca. 15 Minuten)

Die SuS dürfen sich flüsternd über die Aufgaben austauschen. Schüler-Experten dürfen aufstehen und bei Bedarf helfen.

 

Reflexion

(ca. 5 Minuten)

Die Schüler kennzeichnen im HGE- Planer deutlich, welche Aufgaben sie erledigt haben. Unerledigte Basis-Aufgaben müssen in der offenen Lernzeit erledigt werden.

 

Die Struktur der Lernzeiten wird  mithilfe einer Lernzeiten-Uhr visualisiert.

5 Modalitäten

5.1 Nutzung des HGE-Planers

Der HGE- Planer hilft den Schüler/innen, sich zu organisieren und dient Eltern und Lehrer/innen als Informations- und Kommunikationsinstrument.

Im HGE-Planer dokumentieren die Schüler/innen auf den Wochenkalender-Seiten handschriftlich, welche Aufgaben sie erledigen müssen und haken ab, was sie schon erledigt haben.

Die Fachlehrkraft überprüft stichprobenartig oder flächendeckend die Erledigung der Aufgaben und trägt Versäumnisse auf den gelben Seiten ein.

Auch vergessenes Material zählt zu den Versäumnissen.

Das Klassenlehrerteam überprüft die Eintragungen auf den Versäumnisseiten regelmäßig.

Fällt ein/e Schüler/in bei Überprüfung der Versäumnisseiten dreimal durch Versäumnisse auf, wird er durch das Klassenlehrerteam zur Nacharbeit in einer freien oder offenen Lernzeit verpflichtet. Er erhält einen entsprechenden Eintrag auf den Wochenkalenderseiten, damit die Eltern informiert sind.

Bei der Nacharbeit erledigt er/sie die vergessenen Aufgaben oder entsprechende   Zusatzaufgaben.

Die Lernzeiten – Lehrkraft zeichnet die Teilnahme des Schülers  im HGE-Planer ab.

5.2 Nutzung von Moodle

Moodle wird ab Jahrgangsstufe 7  als Lernaufgaben-Forum genutzt. Die Schüler (und damit auch die Eltern) haben hier in allen Jahrgängen zusätzlich zum HGE-Planer Zugriff auf ihre Lernaufgaben für die Lernzeiten – auch auf die Aufgaben der Vorwochen, damit Nacharbeit zielgerichtet stattfinden kann.

 

Die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern wird in den Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 durch Doppelbesetzung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik umgesetzt.

In den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 wird der Stundenplan durch die sogenannten Ergänzungsstunden erweitert. Zusätzliche Möglichkeiten und Chancen für den Bildungsweg unserer Schülerinnen und Schüler werden dadurch eröffnet, insbesondere steht dabei die individuelle Förderung des Einzelnen im Fokus.

Um das Lernen für unsere Schülerinnen und Schüler besonders effektiv zu gestalten, ist es sinnvoll mit verschiedenen Unterrichtsmethoden zu arbeiten, die vorher eingeübt werden sollten. Darauf legt unsere Schule ein besonderes Augenmerk.

Damit schülerorientiertes Lehren und aktives Lernen verstärkt im Unterricht umgesetzt wird, haben, auf der Grundlage eines Lehrerkonferenzbeschlusses, von 2009 bis 2011 an der HGE insgesamt vier Lehrerfortbildungen zu dem Thema „Kooperatives Lernen und schüleraktivierendes Lehren“ (nach Brüning/Saum) stattgefunden.

Die Basis kooperativen Lernens bildet der Dreischritt „Denken – Austauschen –Vorstellen“ (think-pair-share)

Bei vermehrten Unterrichtsstörungen ist es sinnvoll, einzelne Schülerinnen oder Schüler für eine gewisse Zeit aus dem Unterricht zu ziehen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, über ihr Verhalten nachzudenken und es in Zukunft zu ändern. Dafür gibt es unseren Regelraum.

Um unseren Schülerinnen und Schülern, aber auch den Schülerinnen und Schülern von anderen Schulen den Übergang von der Klasse 10 in die gymnasiale Oberstufe zu erleichtern und um sich gleichzeitig schon kennenlernen zu können, nehmen nach Möglichkeit alle noch vor Beginn der Einführungsphase an einer Übergangswoche mit speziellem Programm teil.

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