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Holzkamp-Gesamtschule

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Rahmenkonzept Distanzlernen HGE

 

 

 

1 Voraussetzungen

 

Das  digitale Distanzlernen muss auf verschiedenen Endgeräten darstellbar sei, also auf Smartphones, Tablets, Laptops und Computern mit unterschiedlichen Betriebssystemen.

 

Datenschutz und Datensicherheit müssen pauschal gewährleistet sein.

 

Sollten Schüler/innen oder Eltern nicht über die erforderlichen technischen Voraussetzungen für einen digitalen Distanzunterricht verfügen, bietet die Schule Alternativen. Die Klassenlehrer/innen und Beratungslehrer/innen stellen jeweils per Befragung fest, wer Alternativen braucht.

 

Eine persönliche Lernbegleitung der Schüler/innen durch ihre Lehrkräfte ist auch im Distanzlernen kontinuierlich sichergestellt.

 

Über die unterrichtlichen Belange hinaus ist die pädagogische und soziale Begleitung der Schüler/innen essentiell.

 

Entscheidend für den Erfolg des Distanzlernens  ist die regelmäßige und umfassende Kommunikation aller Maßnahmen und Entscheidungen mit Lehrkräften sowie Schüler/innen und Eltern.

 

2 Organisation des Distanzunterrichts

 

2.1 Aufgabenstellungen in Moodle

 

Es gilt, den Umfang des jeweiligen Unterrichtsstoffs und der Lernaufgaben im Vergleich zum Präsenzunterricht in angemessener Weise herunterzufahren, um eine Überforderung der Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte zu vermeiden.  Die Abschlussklassen 10, Q1 und Q2 müssen von dieser Reduzierung des Stoffs ausgenommen bleiben, da sie auf zentrale Prüfungen vorbereitet werden.

Die Lehrkräfte stellen grundsätzlich alle Lernaufträge und Lernmaterialien sowie die Dokumentation der Unterrichtsthemen für alle ihre Lerngruppen über die Homepage der Schule in Moodle zur Verfügung.

Diese sind für alle Schüler/innen von der Schul-Homepage aus abrufbar. Der Zugriff ist per Passwort auf Schüler/innen und deren Eltern begrenzt; dieses Verfahren entspricht somit den entsprechenden datenschutzrechtlichen Vorgaben. In Ausnahmefällen können die Arbeitsmaterialien nach Rücksprache der Schüler/innen bzw. Eltern mit den Klassen- und Fachlehrer/innen auch in der Schule abgeholt werden.

 

Die Lehrkräfte geben auf Moodle einen Rückgabetermin an. Das Einreichen der erledigten Aufgaben durch die Schüler/innen erfolgt ebenfalls nur über Moodle auf der Schul-Homepage. Zusätzlich können besonders gelungene Schülerarbeiten zur Förderung des Lernaustauschs allen Beteiligten im Forum von Moodle zur Verfügung gestellt werden.

 

Sollte den Schüler/innen keine adäquate IT-Ausstattung zur Verfügung stehen, ist auch der Einwurf von Schülerarbeiten in den Schulbriefkasten möglich.

 

 

 

2.2 Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schülerinnen

 

Die schriftliche Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schüler/innen findet ebenfalls über die Moodle-Plattform statt. In der Sekundarstufe II wird auch über Schulcloud kommuniziert.

 

 

 

2.3 Videokonferenzen

 

In der Sekundarstufe I wird in den Hauptfächern bzw. Langzeitfächern pro Lerngruppe und Woche mindestens ein Videokonferenz-Termin (per zoom oder die schuleigenen whereby-Räume) im zeitlichen Rahmen des Präsenzstundenplans als verpflichtende Lernbegleitung bzw. als Online-Unterricht angeboten. Um den Eltern und auch uns Lehrkräften Planungssicherheit zu geben, wird für jede Klasse der Sekundarstufe I ein Videokonferenz-Wochenplan in Moodle eingestellt.

In der Sekundarstufe II bieten alle Fachlehrer/innen mindestens eine Videokonferenz pro Woche an, die in Moodle über eine Aufgabe angekündigt wird und somit im Moodlekalender erscheint.

Videokonferenzen können der Wissensvermittlung dienen oder auch ein Forum schaffen, bei dem Rückfragen zu der Bearbeitung von Lernaufgaben gestellt werden. Sie dauern in der Regel eine Unterrichtsstunde.

 

Folgende Verhaltensregeln gelten für die Schüler/innen in Videokonferenzen:

 

1.      Ich bereite mich auf eine Videokonferenz vor, d.h. ich sitze an meinem Arbeitsplatz/ Schreibtisch in einem ruhigen Raum, ich bin angemessen gekleidet, ich habe benötigtes Material vor mir.

2.      Ich überlege mir vorher, ob ich ein Problem/ eine Frage habe, die ich in der Videokonferenz besprechen möchte. Diese Frage/ dieses Problem schreibe ich mir auf.

3.      Ich logge mich rechtzeitig vor dem Beginn der Konferenz ein, damit die Konferenz pünktlich starten kann.

4.      Während der Konferenz sind alle Teilnehmer präsent und ansprechbar, das Mikrofon ist   geschlossen und wird nur nach Aufforderung eingeschaltet. Die Lehrkraft bestimmt, wer an der Konferenz teilnimmt.

5.      Wir benutzen unsere echten Namen.

6.      Wenn ich etwas sagen möchte, melde ich mich (Symbol). Die Lehrkraft bestimmt die Redereihenfolge.

7.      Wie im Unterricht gehen wir höflich, freundlich und respektvoll miteinander um.

8.      Ich nehme mit einem eigenen Gerät an der Konferenz teil. Ich nutze nicht zur gleichen Zeit ein weiteres Gerät, das mich ablenkt.

9.      Ton – und Videomitschnitte/ -aufnahmen sind strengstens verboten. Die Zuwiderhandlung hat schulrechtliche (u.U. auch strafrechtliche) Konsequenzen.

 

2.3 Feedback

 

 

Die Schüler/innen erhalten ein regelmäßiges Feedback zu den eingereichten Schülerarbeiten.

Die erledigten Aufgaben können von den Lehrkräften in Moodle bewertet und kurz kommentiert werden, eine   Rückmeldung kann aber auch mündlich im Rahmen eines nachfolgenden Videokonferenztermins erfolgen.

Wir Lehrkräfte bemühen uns darum, dass sich jede einzelne Schülerin / jeder einzelne Schüler regelmäßig pädagogisch und unterrichtlich betreut fühlt. 

Den Schüler/innen wird die Möglichkeit gegeben, die Richtigkeit ihrer eingereichten Aufgaben zu überprüfen.

Sollten Schüler/innen keine Arbeiten einreichen oder nicht an den Videokonferenzen teilnehmen, werden die Eltern zeitnah von ihren Fach- und/oder Klassenlehr/innen und /oder den Beratungslehrer/innen kontaktiert und informiert.

 

 

3 Kommunikation

 

In regelmäßigen Abständen wird die Schulöffentlichkeit durch die Schulleitung über aktuelle Schulnachrichten informiert.

 

4 Austausch und Weiterbildung

 

4.1 Teamsitzungen

 

 

Die Jahrgangsteams der Sekundarstufe I (Klassenlehrer/innen + Sonderpädagoginnen + Beratungslehrer/innen) treffen sich in Phasen des Distanzunterrichts alle 14 Tage per Videokonferenz (Die Sonderpädagoginnen und Beratungslehrerinnen ordnen sich jeweils ihrem Schwerpunktjahrgang zu.)  Die Treffen sind offen für Fachkolleg/innen. Gemeinsame Vorgehensweisen bei der Durchführung und Gestaltung des Distanzunterrichts sollten Thema sein, um zu große Unterschiede innerhalb eines Jahrgangs zu vermeiden. Aus dem gleichen Grund braucht auch die Schulleitung diese Teamsitzungen als mögliches Regulativ[1].

Zusätzlich bieten die Teamsitzungen die Möglichkeit des Austauschs von Tipps aus der Praxis für die Praxis des Distanzunterrichts und ggfs. der Besprechung von Problemfällen und ihrer Behandlung. Sich direkt anschließende Besprechungen in den Klassenteams können hier sinnvoll sein.

In der Sekundarstufe II finden die Teamsitzungen der Beratungslehrer/innen ebenfalls im 14-tägigen Turnus statt.

 

 

 

4.2 Mikrofortbildungen

 

Um das Know-How über Videokonferenzen, Moodle und I-pad-Nutzung zu erweitern, bieten freiwillige Experten aus dem Kollegium über einen längeren Zeitraum wöchentliche Mikrofortbildungen als Beratungsstunden für Kleingruppen an.

 

 

 

 

Anlage

 

Auswertung der Elternbefragung / Resümee

 

An der Elternbefragung haben 196 von 836 Eltern der Sekundarstufe I teilgenommen, die Beteiligung war also relativ gering, liegt aber immer noch im Rahmen von etwa 24 % . Wenn man die Sekundarstufe I als Gesamtpopulation betrachtet, liegt die Fehlerspanne bei dieser Beteiligung allenfalls bei 7 %.[2]Die Ergebnisse der Befragung können also als valide gewertet werden.

 

Die Umfrage zeigt, dass ein Großteil der teilnehmenden Eltern meint, das Distanzlernen habe sehr gut bis gut (um die 50 %, in der 10 sogar 60 %) oder zumindest mittelgut (um die 35 %) funktioniert. Die Eltern der 5 und der 10 meinen, der Arbeitsaufwand war zu hoch. Der Anteil der Videokonferenzen liegt laut Aussage der Eltern im Schnitt bei 30 %, ist also ausbaufähig. Dennoch waren 60 % der Eltern zufrieden mit der Lern-Unterstützung durch Videokonferenzen. Im Chat wird oft bemängelt, dass es zu wenige Videokonferenzen gab. Um die 65 % der Eltern berichten, dass ihre Kinder immer oder oft ein Feedback erhalten haben, um die 35 Prozent haben nur selten ein Feedback bekommen. Ernüchternd die Schlussbilanz, das Gesamturteil. Deutlich unter 50% sind zufrieden mit dem Unterricht zu Hause. Zur Anfangsaussage, dass das Distanzlernen weitgehend gut bis sehr gut funktionierte, passt diese abschließende Aussage nur, wenn sie als Plädoyer für den Präsenzunterricht verstanden wird.

Wir beobachten eine gute Bereitschaft seitens unserer Schüler/innen, aktiv und initiativ am Distanzunterricht teilzunehmen. Bei unseren Schülereltern nehmen wir die Bereitschaft wahr, ihre Kinder hierbei zu unterstützen. Verhalten war dagegen die Bereitschaft, uns über die Befragung mitzuteilen, wo es noch Optimierungsbedarfe gibt. Das könnte aber auch ein Resultat der Nutzung ungeeigneter Kommunikationswege gewesen sein.

Natürlich gibt es im Rahmen des Distanzunterrichts Ausnahmen und Ausfälle - aber die gibt es im Präsenzunterricht ebenso. Obwohl wir also den Eindruck haben, auch Distanzunterricht erfolgreich gestalten zu können, freuen wir uns auf den hoffentlich bald wieder möglichen uneingeschränkten Präsenzunterricht mit unseren Schüler/innen.

Wir sind aus den an unserer Schule seit dem Frühjahr 2020 gemachten Erfahrungen der Überzeugung, dass schulisches Lernen trotz aller technischen, organisatorischen und pädagogischen Anstrengungen am besten in der Schule funktionieren kann.



Das Lernzeiten-Konzept an der HGE(Stand 8/2021)

(entwickelt unter Mitarbeit des AK Lernzeiten, der FK-Vorsitzenden M-D-E, der Klassenleitungsteams und der Schulleitung)

1   Definition

Die Lernzeiten sind Lerninseln im Unterrichtsalltag, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich die zu erlernenden Kompetenzen im eigenen Tempo anzueignen und zu vertiefen.  Der Lehrkraft nimmt die Rolle eines Lernbegleiters ein.

2   Ziele

Der Lernerfolg aller Kinder, sowohl der lernschwächeren als auch der lernstärkeren SuS

Die Vermeidung von Frustration durch Unterforderung oder Überforderung

Die Förderung des eigenständigen und selbstwirksamen Lernens

Die organisierte und zielgerichtete Unterstützung der SuS beim Erreichen der angestrebten Kompetenzen

3   Merkmale

Es gibt ein Angebot von Lernaufgaben auf 2 verschiedenen Niveaustufen: Basisaufgaben (Pflichtaufgaben) und Zusatzaufgaben (Wahlaufgaben) = * Sternaufgaben.

Die Basisaufgaben decken in der Regel die Kompetenzstufen 1 und 2 ab (Reproduktion und Produktion), die Zusatzaufgaben (*Sternaufgaben) die Kompetenzstufe 3 (Transfer).

Das Eintragen der Lernaufgaben in den HGE-Planer ist ritualisiert, ab Jgst. 7 auch in Moodle (durch die Fachlehrerin/den Fachlehrer).

Es wird ein Zeitrahmen zur Erledigung der gestellten Aufgaben gesetzt.

Erledigte und nicht erledigte Aufgaben werden durch die Schüler/innen dokumentiert.

Den Schüler/innen wird ein zunehmendes Maß an Eigenständigkeit  bei der Auswahl der Aufgaben, die sie in der jeweilgen Lernzeit bearbeiten wollen, eingeräumt (D, M, E, WPI ; Lernniveau).

Die Schüler/innen haben bei einem Teil der Aufgaben die Möglichkeit, die Richtigkeit ihrer Arbeitsergebnisse selbst zu überprüfen.

Es gibt Helfersysteme, die Fachlehrkraft  steht als Berater zur Verfügung.

Es gilt die Reihenfolge: brain, book, buddy, boss bei Fragen und Unklarheiten.

Die  Kommunikation mit Eltern beim Elternsprechtag über den Erfolg der Arbeit ihrerKinder wird neu gestaltet (Beratung auch anhand der Schülerdokumentation im HGE-Planer).

 

4   Das Lernzeiten-Angebot an der HGE

4.1 Fachgebundene Lernzeiten

Die fachgebundenen Lernzeiten werden  von  Fachlehrkräften der Fächer  D/M/E in allen Jahrgangsstufen im Klassenverband durchgeführt. Es handelt sich um eine Unterrichtstunde pro Fach in der Woche.

In den fachgebundenen Lernzeiten arbeiten die Schüler/innen an den Basis-Aufgaben (Kompetenzbereiche 1 und 2) und Zusatzaufgaben bzw. Stern*Aufgaben (Kompetenzbereich 3) aus den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Schnell arbeitenden und leistungsstarken Schüler/innen wird ermöglicht, mit Hilfe von Lern-Apps oder anderem Arbeitsmaterial an Übungs- oder längerfristigen Transferaufgaben zu arbeiten.

4.2 Freie Lernzeiten

Die freien Lernzeiten in 5 bis 7  werden von den Klassenlehrerteams durchgeführt. Hier  können Aufgaben aus WPI und den Nebenfächern erarbeitet werden. Das Lernmaterial wird von den Fachlehrern zur Verfügung gestellt. In den Nebenfächern sind längerfristig und kreativ angelegte Aufgaben sinnvoll.

Die Verschriftlichung erfolgt in den Schulheften, Arbeitsheften und Mappen des jeweiligen Faches.

4.3 Offene Lernzeiten

In den Jahrgangsstufen 8 bis 10 wird pro Jahrgang eine  offene Lernzeit (2-stündig) angeboten, die von Lehrkräften der jeweiligen Jahrgangsstufe durchgeführt wird. Die offenen Lernzeiten sind ein offenes, also freiwillig wahrzunehmendes Angebot. Allerdings können Schüler mit Arbeitsrückständen zur Teilnahme verpflichet werden.

 

4.4  Struktur des Lernzeitenangebots in 2021-2022

Die Struktur kann erfahrungsgemäß von Jahr zu Jahr variieren, weil die Ausstattung mit Lehrer-Wochenstunden schwankt.

Jahrgang 5:

3 hauptfachgebundene Lernzeiten Deutsch, Englisch, Mathematik

+ 1 freie Lernzeit (Klassenlehrer/Doppelbesetzung)

+ 1 freie Lernzeit (1 Klassenlehrer/in)

+ 1 LRS-Lernzeit

Jahrgang 6:

Wie Jg. 5, allerdings entfällt die freie LZ in Doppelbesetzung

Jahrgang 7:

3 hauptfachgebundene Lernzeiten D-E-M im Klassenverband.

1 freie Lernzeit  bei der Klassenlehrerin

Jahrgang 8 bis 10:

3 hauptfachgebundene Lernzeiten D-E-M im Klassenverband.

Je 1 Doppelstunde offene Lernzeit (freiwillig oder verpflichtend)

Diese Lernzeit dient auch als Nacharbeitszeit für die unteren Jahrgangstufen.

 

4.5 Struktur der Lernzeiten-Stunde(n)

 

Vorbereitung 

(5  Minuten)

 

HGE-Planer + Lernzeituhr

Alle SuS haben den HGE-Planer geöffnet vor sich liegen. Jeder Schüler überlegt, welche Aufgaben zu bearbeiten sind und legt sich das entsprechende Material bereit.

 

Stillarbeit

(20 Minuten)

SuS arbeiten still und selbstständig.

Flüsterphase

(ca. 15 Minuten)

Die SuS dürfen sich flüsternd über die Aufgaben austauschen. Schüler-Experten dürfen aufstehen und bei Bedarf helfen.

 

Reflexion

(ca. 5 Minuten)

Die Schüler kennzeichnen im HGE- Planer deutlich, welche Aufgaben sie erledigt haben. Unerledigte Basis-Aufgaben müssen in der offenen Lernzeit erledigt werden.

 

Die Struktur der Lernzeiten wird  mithilfe einer Lernzeiten-Uhr visualisiert.

5 Modalitäten

5.1 Nutzung des HGE-Planers

Der HGE- Planer hilft den Schüler/innen, sich zu organisieren und dient Eltern und Lehrer/innen als Informations- und Kommunikationsinstrument.

Im HGE-Planer dokumentieren die Schüler/innen auf den Wochenkalender-Seiten handschriftlich, welche Aufgaben sie erledigen müssen und haken ab, was sie schon erledigt haben.

Die Fachlehrkraft überprüft stichprobenartig oder flächendeckend die Erledigung der Aufgaben und trägt Versäumnisse auf den gelben Seiten ein.

Auch vergessenes Material zählt zu den Versäumnissen.

Das Klassenlehrerteam überprüft die Eintragungen auf den Versäumnisseiten regelmäßig.

Fällt ein/e Schüler/in bei Überprüfung der Versäumnisseiten dreimal durch Versäumnisse auf, wird er durch das Klassenlehrerteam zur Nacharbeit in einer freien oder offenen Lernzeit verpflichtet. Er erhält einen entsprechenden Eintrag auf den Wochenkalenderseiten, damit die Eltern informiert sind.

Bei der Nacharbeit erledigt er/sie die vergessenen Aufgaben oder entsprechende   Zusatzaufgaben.

Die Lernzeiten – Lehrkraft zeichnet die Teilnahme des Schülers  im HGE-Planer ab.

5.2 Nutzung von Moodle

Moodle wird ab Jahrgangsstufe 7  als Lernaufgaben-Forum genutzt. Die Schüler haben hier in allen Jahrgängen zusätzlich zum HGE-Planer  Zugriff auf ihre Lernaufgaben für die Lernzeiten – auch auf die Aufgaben der Vorwochen, damit Nacharbeit zielgerichtet stattfinden kann.

 

5.3 Austauschstrukturen in den Fachkonferenzen

Die Fachkonferenzen organisieren fachintern einen intensiven Austausch und nutzen dabei die Möglichkeiten, die Moodle bietet.  Dies betrifft Lehrmaterialien, Unterrichtsideen, motivierende Übungsaufgaben auf Lern-Apps etc.

 

 

 Im Schuljahr 2014/2015 ist unsere „Arbeitsgruppe Inklusion“, die sich während einer schulinternen Fortbildung konstituierte, um ein Inklusionskonzept zu entwickeln, nach langen, kontroversen Diskussionen zu folgender Einsicht gelangt:

Die Herausforderungen der Inklusion sowie eine generell veränderte Schülerschaft, welche durch eine immer größer werdende Leistungs- und Verhaltensheterogenität geprägt ist, macht eine grundlegende Umorientierung erforderlich, was unsere schulischen Konzepte angeht. Wir können den neuen Herausforderungen am besten und effektivsten begegnen, wenn wir in Jahrgangsteams arbeiten. Diese Zusammenarbeit soll vor allem auch dazu führen, dass jedem Schüler durch eine qualitative Veränderung des Unterrichts optimale individuelle Lernergebnisse ermöglicht werden.

An der Holzkamp-Gesamtschule lernen Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen gemeinsam. Unterschiede sehen wir nicht als Problem, sondern als Ausdruck der ganz normalen Vielfalt des Lebens. Wir bemühen uns, jedem Kind in seiner Besonderheit und seinen individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Die Weiterentwicklung des Unterrichts gehört zu den zentralen Herausforderungen und Handlungsfeldern der Holzkamp-Gesamtschule. Unser Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern in immer heterogener werdenden Lerngruppen erfolgreiches Lernen zu ermöglichen. Dazu gehört, dass sich alle Kolleginnen und Kollegen mit den aktuellen Erkenntnissen aus der Lern- und Unterrichtsforschung (z.B. Hattie) auseinandergesetzt haben und Rückschlüsse für das Lernen der Schülerinnen und Schüler im Unterricht gezogen wurden. Über die Zielsetzungen, Verfahren und Instrumente der Bildungsstandards sind alle an Schule Beteiligten informiert. Die Lehrkräfte nehmen dabei eine besondere Stellung ein, da sie durch die Erweiterung ihres professionellen Handlungsrepertoires und der Veränderung vertrauter Unterrichtsarrangements die Weiterentwicklung des Unterrichts in ihrer täglichen Praxis umsetzen.

Guter Unterricht kann nur auf der Basis einer effektiven Klassenführung ("Classroom Management") erteilt werden. An der HGE verstehen wir unter Classroom Management Techniken und Strategien, die von Lehrkräften eingesetzt werden, um eine Unterrichtsatmosphäre zu schaffen, in der Ihre Kinder möglichst gerne und wissbegierig sowie aktiv und nachhaltig lernen können. Voraussetzung für diese lernwirksame Atmosphäre ist das Aufrechterhalten von Ordnung, für die die Lehrkraft verantwortlich ist. Dabei geht es primär nicht darum, dass sie auf Störungen möglichst effektiv reagiert, sondern dass diese Störungen erst gar nicht auftreten! Aus pädagogischer Sicht muss zwingend das proaktive Handeln im Vordergrund stehen!

 Seit 2014 können wir bei der Ausstattung der Klassenräume mit Medienschränken Vollzug anmelden.

 In den Herbstferien 2014 wurden 27 große Flächen als Projektionsflächen für die Beamer in den Klassen gespachtelt lassen. Die damalige 9a hatte unter der Leitung von Herrn Westermann die 40 Küchenunterschränke der Fa. Ikea als Depot für die Schränke zusammengeschraubt.

Abteilung II - Klassen 8-10

Organisation

Wie ist die Schule organisiert?

Schulisches Leben

Was machen wir außerhalb des Unterrichts?

Lernen an der HGE

Was machen wir im Unterricht?

Berufs- / Studienvor-bereitung

Wie geht es nach der Schule weiter?

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