Die HGE ist eine Schule mit ca. 1180 Schülerinnen und Schülern, die starke Bezüge zu den sie umgebenden Stadtteilen und Städten hat. Ein sehr aktiver Förderverein und weitere Eigeninitiativen führen dazu, dass die HGE in vielen Bereichen über eine sehr gute Ausstattung verfügt, die zu einer großen Attraktivität für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II führt.

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Organisation

Wie ist die Schule organisiert?

Schulisches Leben

Was machen wir außerhalb des Unterrichts?

Lernen an der HGE

Was machen wir im Unterricht?

Berufs- / Studienvor-bereitung

Wie geht es nach der Schule weiter?

Die Weiterentwicklung des Unterrichts gehört zu den zentralen Herausforderungen und Handlungsfeldern der Holzkamp-Gesamtschule. Unser Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern in immer heterogener werdenden Lerngruppen erfolgreiches Lernen zu ermöglichen. Dazu gehört, dass sich alle Kolleginnen und Kollegen mit den aktuellen Erkenntnissen aus der Lern- und Unterrichtsforschung (z.B. Hattie) auseinandergesetzt haben und Rückschlüsse für das Lernen der Schülerinnen und Schüler im Unterricht gezogen wurden. Über die Zielsetzungen, Verfahren und Instrumente der Bildungsstandards sind alle an Schule Beteiligten informiert. Die Lehrkräfte nehmen dabei eine besondere Stellung ein, da sie durch die Erweiterung ihres professionellen Handlungsrepertoires und der Veränderung vertrauter Unterrichtsarrangements die Weiterentwicklung des Unterrichts in ihrer täglichen Praxis umsetzen.

Die Unterrichtsentwicklung an der Holzkamp-Gesamtschule basiert auf drei Eckpfeilern:

  • Professionelle Arbeit in den Fachschaften
  • Projekt-Tage mit methodischen Schwerpunkten
  • Fortbildung und Multiplikation

Die Unterrichtsentwicklung erfolgt in erster Linie in den Fachschaften. Regelmäßig findet eine Reflexion bezüglich Lehrer- und Schüleraktivitäten in unterrichtlichen Lehr- und Lernprozessen statt. So findet zum Beispiel die Auswertung der Ergebnisse zu den Lernstandserhebungen in den Fachgruppen statt. Hier erfolgt ein Austausch über die Ergebnisse unter den Lehrkräften. Es bestehen meist multikausale Erklärungsansätze für Leistungsunterschiede zwischen Klassen in den einzelnen Fächern, z.B. können die Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler oder unterschiedliche Motivation und Anstrengungsbereitschaft, die kognitiven Grundfertigkeiten oder der Umfang und die Qualität elterlicher Unterstützung von Bedeutung sein. Ein anderer Ansatzpunkt ist die Gestaltung des Unterrichts. Hierbei steht auch kontinuierlich die Überarbeitung der schulinternen Curricula an. Außerdem wird in regelmäßigen Abständen die Aktualität der Lehrwerke hinterfragt. Es werden Ziele und Maßnahmen in den Fachschaften festgelegt und möglichst zeitnah im Unterricht umgesetzt.

Davon ausgehend planen die Kolleginnen und Kollegen in den einzelnen Fachschaften kompetenzorientierte Unterrichtssequenzen im Klassen- oder Jahrgangsteam. Die erstellten Materialien werden im Unterricht erprobt, evaluiert und anschließend der Fachschaft zur Verfügung gestellt (z.B. über Moodle). Über die Fachschaften ist der gezielte Transfer in den Fachunterricht gesichert.

Der Austausch der Fachkolleginnen und Kollegen findet nicht nur bei Fachschaftssitzungen statt. Die Teamarbeit im Kollegium wird durch Jahrgangsstufenteams verstärkt. Die Teamentwicklung im Kollegium beruht auf dem Grundverständnis einer professionellen Lerngemeinschaft im Bereich der Unterrichtsentwicklung. Ein wichtiges Element stellt dabei die kooperative Unterrichtsgestaltung und Förderplanung in jahrgangsbezogenen Teams dar. Das langfristige Ziel ist es, dass die Kolleginnen und Kollegen sich als eine professionelle Lerngemeinschaft wahrnehmen.

Ein weiterer Eckpfeiler der Unterrichtsentwicklung an der HGE sind die Projekt-Tage. Es geht bei den Projekt-Tagen an der HGE um folgende Bereiche der Unterrichtsentwicklung: Szenarien für effektives Üben, Möglichkeiten zur Verbesserung der Lesekompetenz, Visualisierungen nutzbar machen, Formen der Partnerarbeit und Individualisierung des Unterrichts. Die methodische Herangehensweise folgt dem klassischen Dreischritt think-pair-share des kooperativen Lernens nach Norm und Kathy Green.[1] Die Projekt-Tage sollen zu einem Grundverständnis im Kollegium über die Bedeutung und Umsetzung schülerorientierten Lehrens und aktiven Lernens beitragen. Außerdem besteht das Anliegen gemeinsame Vorstellungen über lehrer- und schülergesteuerte Individualisierung im Unterricht mit heterogenen Lerngruppen auf der Grundlage inklusiven Denkens und Handelns zu erreichen. Es sollen darüber hinaus systematisch lernrelevante Kompetenzen als Basis für schülergesteuerte Individualisierung und Schüleraktivierung in allen Fächern angebahnt werden.

Durchgeführt werden diese Tage von der Klasse 5 bis zur Klasse 8. Es findet in jedem Halbjahr eine Dienstbesprechung zur Vorbereitung der Kolleginnen und Kollegen statt. In der Jahrgangsstufe 5 nimmt das Jahrgangsstufen-Team geschlossen an der Vorbereitung teil. In den anderen Jahrgangsstufen nehmen jeweils die Klassen- und Co-Klassenlehrer teil. Zusätzlich ordnen sich alle weiteren Kolleginnen und Kollegen einem Vorbereitungstreffen pro Halbjahr zu.  Die Projekt-Tage wurden von Frau Reichel und Herrn Alze erarbeitet. Auch Frau Zigante hat einen dieser Tage erarbeitet. Diese Kolleginnen und Kollegen gestalten dementsprechend auch die Dienstbesprechung. Durchgeführt werden die Projekt-Tage dann von den Kolleginnen und Kollegen in den einzelnen Klassen.  Auf der einen Seite wird damit eine erhöhte Lehrerprofessionalisierung bezüglich der Schüleraktivierung und Individualisierung erreicht.  Auf der anderen Seite stellen die Projekt-Tage ein Schülertraining dar, bei dem diese Lernstrategien und Arbeitstechniken erlernen. Außerdem wird die Kooperation der Schülerinnen und Schüler untereinander gefördert. Die Projekt-Tage werden stets evaluiert und kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich verändernde Schülerschaft angepasst.

Im Kollegium und in den Fachschaften werden regelmäßig die aktuellen Fortbildungsbedarfe ermittelt. Nach der Festlegung von Prioritäten werden Fortbildungen durchgeführt. Dabei gehen unsere Kolleginnen und Kollegen zu schulexternen Veranstaltungen und berichten als Multiplikatoren in den Fachschaften über die Inhalte und Erkenntnisse der Fortbildung. Im Weiteren nehmen Kolleginnen und Kollegen an Netzwerk-Treffen teil und berichten in den Fachschaften über diese Themen. Außerdem sind einige Kolleginnen und Kollegen als Moderatorinnen und Moderatoren in der staatlichen Lehrerfortbildung tätig. Die Erkenntnisse der Koordinierungs- und Qualifizierungsgruppen finden kontinuierlich Eingang in die Unterrichtsentwicklung der Holzkamp-Gesamtschule. Die Multiplikation der aktuellen Themen der Lehrerfortbildung im Kollegium ermöglicht einen stetigen Abgleich mit der aktuellen Lehr- und Lernforschung. Auf diese Art und Weise wird es allen Kolleginnen und Kollegen ermöglicht, einen pragmatischen und übertragbaren Zugang zu aktuellen Erkenntnissen aus Lern- und Unterrichtsforschung zu gewinnen und daraus Rückschlüsse für das Lehren und Lernen in ihrem eigenen Unterricht zu ziehen.

Im Weiteren werden an der Holzkamp-Gesamtschule Pädagogische-Tage in unterschiedlichen Settings geplant. Hier werden von Zeit zu Zeit externe Referenten eingeladen. Diese bieten entweder dem gesamten Kollegium einen überfachlichen Input oder einzelnen Fachschaften einen fachspezifischen Anlass zur professionellen Weiterarbeit.


[1] Brüning, Ludger; Saum, Tobias (20095): Erfolgreich unterrichten durch Kooperatives Lernen. Strategien zur Schüleraktivierung. Essen: Neue Deutsche Schule.

Lehrerinnen und Lehrer

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Biologie, Mathematik
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Englisch, Mathematik
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Chemie, Musik
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Deutsch, kath. Religionslehre
Deutsch, Französisch
Latein, Französisch, Deutsch
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Sport, Physik
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Deutsch, Englisch
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Latein, kath. Religionslehre
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Englisch, Erdkunde
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