Die HGE ist eine Schule mit ca. 1180 Schülerinnen und Schülern, die starke Bezüge zu den sie umgebenden Stadtteilen und Städten hat. Ein sehr aktiver Förderverein und weitere Eigeninitiativen führen dazu, dass die HGE in vielen Bereichen über eine sehr gute Ausstattung verfügt, die zu einer großen Attraktivität für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II führt.

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Organisation

Wie ist die Schule organisiert?

Schulisches Leben

Was machen wir außerhalb des Unterrichts?

Lernen an der HGE

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Berufs- / Studienvor-bereitung

Wie geht es nach der Schule weiter?

Im Schuljahr 2014/2015 ist unsere „Arbeitsgruppe Inklusion“, die sich während einer schulinternen Fortbildung konstituierte, um ein Inklusionskonzept zu entwickeln, nach langen, kontroversen Diskussionen zu folgender Einsicht gelangt:

Die Herausforderungen der Inklusion sowie eine generell veränderte Schülerschaft, welche durch eine immer größer werdende Leistungs- und Verhaltensheterogenität geprägt ist, macht eine grundlegende Umorientierung erforderlich, was unsere schulischen Konzepte angeht. Wir können den neuen Herausforderungen am besten und effektivsten begegnen, wenn wir in Jahrgangsteams arbeiten. Diese Zusammenarbeit soll vor allem auch dazu führen, dass jedem Schüler durch eine qualitative Veränderung des Unterrichts optimale individuelle Lernergebnisse ermöglicht werden.

Vorteile der Arbeit in Jahrgangsteams

Folgende Vorteile der Teamarbeit sehen wir für die Lehrkraft:

  • Aufgaben und Verantwortung werden auf mehrere Schultern verteilt.
  • Es gibt mehr Möglichkeiten, auf einzelne Schülerinnen und Schüler einzugehen und den Unterricht zu differenzieren.
  • Die Lehrkraft steht den neuen bzw. veränderten Herausforderungen nicht allein gegenüber.
  • Sie kann sich direkt austauschen und auftretende Schwierigkeiten gemeinsam mit anderen Lehrkräften lösen.
  • Sie kann ihren Unterricht weiterentwickeln, indem sie in der alltäglichen Zusammenarbeit eine alternative Praxis erlebt.
  • Sie kann ihren Unterricht weiterentwickeln, indem sie lernt, ihn auch aus einer anderen Perspektive zu sehen.
  • Sie kann ihren Unterricht weiterentwickeln, indem sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen den Mut findet, neue Unterrichtsmethoden auch tatsächlich auszuprobieren.

Zusammengefasst liegen die Vorteile des Teamkonzepts für die Kolleginnen und Kollegen in der Arbeitserleichterung durch kurze Kommunikationswege und in besseren und profunderen Absprachen und Konzepten. 

Vorteile der Teamarbeit für die Schülerinnen und Schüler:

  • Sie profitieren von klaren Konzepten und Absprachen im Jahrgang.
  • Sie werden individueller angesprochen.
  • Sie werden differenzierter gefördert und gefordert.
  • Sie können durch mehr Kontinuität eine engere Beziehung zu den Lehrkräften aufbauen.
  • Durch den regelmäßigen Austausch der Lehrerinnen und Lehrer ist der Unterricht abwechslungsreicher und effektiver.

Zusammengefasst liegen die Vorteile des Teamkonzepts für Schülerinnen und Schüler darin, dass die im Teamkonzept verankerte Kontinuität größere Verlässlichkeit, mehr Sicherheit und klarere Regeln bringt. Durch die qualitative Veränderung des Unterrichts werden bessere individuelle Lernergebnisse ermöglicht.

Rahmenbedingungen des Teamkonzepts

Seit dem Schuljahr 2015/2016 arbeiten wir also beginnend mit der damaligen Jahrgangsstufe 5 in Jahrgangsteams. Zu Beginn des Schuljahres einigten wir uns auf folgende vorläufige Rahmenbedingungen eines Teamkonzeptes:

  • zum Team gehören die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer des 5. Jahrgangs, eine Sonderpädagogin, die Sozialpädagogin, der Stufenleiter
  • Klassenlehrer und Co-Klassenlehrer stehen gleichberechtigt nebeneinander und bilden ein Klassentandem
  • die Klassenlehrertandems decken den größtmöglichen Teil des Unterrichts in der eigenen Klasse ab, Jahrgangsteams den größten Teil im eigenen Jahrgang (Bereitschaft zu fachfremden Unterricht ist also notwendig)
  • dadurch ergibt sich eine überschaubare Teamgröße
  • die Klassenlehrertandems begleiten die Schüler in den Jahrgangsstufen 5 – 8
  • die Teambildung ist Schulleitungsaufgabe

Das Jahrgangsteam soll ein möglichst hohes Maß an Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten haben und möglichst autonom sein. (Ein Teamlehrerzimmer oder Teamtische innerhalb des großen Lehrerzimmers erleichtern Teamabsprachen)

Aufgaben des Jahrgangsteams

Das Jahrgangsteam …

  • trifft sich in regelmäßigen Abständen (z. B. alle 2 oder 3 Wochen), um an den unten genannten Aufgaben zu arbeiten
  • legt Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Team fest
  • wählt einen Teamsprecher
  • klärt inhaltliche, methodische und organisatorische Strategien zum sozialen Lernen (vor allem in den unteren Jahrgängen)
  • entscheidet die sinnvolle Verteilung der Inklusionskinder im Jahrgang mit
  • entwickelt in Zusammenarbeit mit einem Moderatorenteam ein Konzept für das Classroom – Management
  • erstellt ein Lernzeiten - Konzept, das die Hausaufgabenhilfe ablöst
  • arbeitet mit an einem Inklusionskonzept unter Federführung der Sonderpädagoginnen
  • erstellt klare und transparente Absprachen und Regeln zu folgenden Bereichen:
  1. Unterrichtsrituale
  2. Ausarbeitung und Aushang von Klassenregeln
  3. Umgang mit Unterrichtsstörungen
  4. Umsetzung der Methodenvorgaben
  5. Dokumentation der Verantwortlichkeiten im Team 
  • berät die jahrgangsbezogene Unterrichtsverteilung und kommuniziert Planungen und Wünsche an die Organisation (Stellvertretende Schulleitung)
  • hilft bei der Suche von Lösungen bei langfristigem Vertretungsbedarf und kommuniziert dies an den Organisationsleiter (Stellvertretende Schulleitung)
  • bespricht und koordiniert Fördermaßnahmen im Zusammenwirken mit der Koordinatorin und der Schulleitung
  • regelt Vorfälle und Konflikte im eigenen Jahrgang – bei intensiveren Vorfällen in Kooperation mit dem Abteilungsleiter.
  • erstellt einen Ablaufplan zur geregelten Übergabe von einem Jahrgangsteam zum folgenden
  • fertigt Kurzprotokolle zur Dokumentation des Teambildungsprozesses an
  • erstattet Bericht über den Stand der Entwicklung an die Lehrerkonferenz
  • plant und realisiert gegenseitige Unterrichtsbesuche der Teammitglieder unter bestimmten pädagogischen Fragestellungen

Austausch im Rahmen einer Schulleitungsrunde

Regelmäßig findet im Rahmen einer Schulleitungsrunde ein Austausch mit dem Teamsprecher statt. Der Schulleiter lädt dazu ein.

Die Schulleitungsrunde bespricht und koordiniert die aktuellen Anliegen, Vorgehensweisen und Vorgaben und sorgt so für einen geregelten Informationsfluss.

Der Teamsprecher hat die Aufgabe, Themen, Nachfragen und Anliegen des Teams vorzutragen und Ergebnisse der Sitzungen darzulegen.

Fortbildungen

Es werden Fortbildungen angestrebt zu:

  • Teambildung
  • Inklusion (z.B. Umgang mit Kindern mit dem Schwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung)
  • Classroom-Management
  • Individueller Förderung
  • Kollegialer Hospitation

 

Realisierungen bis zum April 2017 

Die Jahrgangsteams 5 und 6 haben die Arbeit aufgenommen, Team 6 in 2015/2016, Team 7 in 2016/2017.

  • Das aktuelle Team 6 (Stand März 2017) hat in 2015/2016 die wesentlichen Punkte des oben aufgeführten Teamkonzepts entwickelt; es wurde später in Zusammenarbeit mit dem aktuellen Team 5 modifiziert.
  • Beide Teams treffen sich in regelmäßigen Abständen. Es wurden zahlreiche Absprachen für den Unterricht und die Gestaltung der Lernräume getroffen.
  • In 2016/2017 wurde von beiden Teams in Zusammenarbeit mit einem Moderatorenteam des Ennepe-Ruhr-Kreises ein Konzept zum Classroom-Management [LINK] geschrieben, das zum großen Teil auf den vorherigen Absprachen fußt. Es wurde in der Lehrerkonferenz verabschiedet.
  • Im gleichen Jahr haben die Teams ein Konzept zur neu eingeführten Lernzeit [Link] entwickelt. Es wurde in der Lehrerkonferenz verabschiedet.
  • Das aktuelle Team 6 hat in gegenseitigen Unterrichtsbesuchen den Umgang mit Unterrichtsstörungen beobachtet und analysiert. Besuche zum Thema „Rhythmisierung des Unterrichts“ sollen folgen.
  • Das Team der Sonderpädagoginnen hat unser Inklusionskonzept [LINK] weiterentwickelt; es wurde in den Teams besprochen und verabschiedet, ebenso in der Lehrerkonferenz.

Lehrerinnen und Lehrer

Englisch, Biologie
Musik, Sport
Deutsch, Biologie, Pädagogik
Technik, Kunst, ev. Religionslehre
Biologie, Physik, Erdkunde
Deutsch, Kunst, Musik
Deutsch, Geschichte
Mathematik, Politik, Geschichte
Englisch, Erziehungswissenschaften
Mathematik, Physik, Informatik
Biologie, Mathematik
Biologie, Chemie
Englisch, Sport
Latein, kath. Religionslehre
Deutsch, Politik, Sozialwissenschaften
Englisch, Mathematik
Deutsch, Sport
Kunst, Technik
Englisch, Kunst
Chemie, Sport
Geschichte, Politik, Sozialwissenschaften
Französisch, Sport
Biologie, Haushaltslehre
Erdkunde, Sport
Chemie, Musik
Ev. Religionslehre, Latein, Rechtswissenschaften
Deutsch, kath. Religionslehre
Deutsch, Französisch
Latein, Französisch, Deutsch
Englisch, Biologie
Mathematik, Informatik
Geschichte, Wirtschaftslehre
Englisch, Erdkunde
Sonderpädagogin
Englisch, Politik, Sozialwissenschaften
Kunst, Technik
Mathematik,
Sport, Physik
Deutsch, Geschichte
Biologie, Chemie
Mathematik, Technik, Kunst
Biologie, Chemie
Sport, Geschichte
Mathematik, Haushaltslehre
Deutsch, Musik, Darstellen/Gestalten
Sonderpädagogin
Kunst, Darstellen/Gestalten
Mathematik, kath. Religion
Englisch, Deutsch
Deutsch, Englisch
Deutsch, Englisch
Deutsch, kath. Religion
Mathematik, Hauswirtschaftslehre
Technik, Sport
Französisch, DaF
Erziehungswissenschaften, Sport, Deutsch
Biologie, kath. Religionslehre
Latein, kath. Religionslehre
Mathematik, kath. Religionslehre
Sport, Hauswirtschaftslehre
Englisch, Deutsch
Biologie, Erdkunde
Mathematik, Sport
Physik, Technik
Sonderpädagogin
Englisch, Erdkunde
Fächer: Erdkunde, Sport
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