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Die HGE unterstützt ihre Schülerinnen und Schüler beim Übergang von Schule in Ausbildung, Beruf oder Studium nachhaltig. Daher wird im Rahmen des von der Landesregierung aufgesetzten Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA - siehe oben) frühzeitig mit der Beratung und einer verstärkten Berufswahlorientierung begonnen. Diese Orientierung dient dem Ziel, dass Schülerinnen und Schüler zu reflektierten Berufs- und Studienwahlentscheidungen kommen und realistische Ausbildungsperspektiven zum Anschluss an die allgemeinbildende Schule entwickeln. Unsere Schülerinnen und Schüler werden daher während ihrer Schullaufbahn mit Fragen der Berufs-, Arbeits- und Studienwelt konfrontiert. Dadurch soll allen eine fundierte Berufsentscheidung entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten und Interessen am Ende der Schullaufbahn ermöglicht werden.

Das Berufsorientierungsbüro liegt zentral in der Eingangshalle der Schule. Es ist mit Schüler-PCs ausgestattet und wird regelmäßig von den Beratern der Agentur für Arbeit besetzt. Die Schülerinnen und Schüler werden über die Anwesenheit der Berater durch die Klassenlehrer, bzw. in der Sek II über einen Aushang, in dem sie sich eintragen können, informiert.

An unserer Schule nutzen wir den Berufswahlpass NRW vom Ritterbach Verlag, ein Ordner, der explizit auf das Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“ abgestimmt ist. Der Berufswahlpass (SBO 4) begleitet die Schüler und Schülerinnen über ihre gesamte Schullaufbahn (Sekundarstufe I und II) hinweg als Portfolioinstrument und dokumentiert so den Prozess zur Studien- und Berufswahl. Hier werden alle Auswertungsergebnisse, Zertifikate, Bescheinigungen und Reflexionen gesammelt.

Im Rahmen des Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wird in der Jahrgangsstufe 8 von einem außerschulischen Träger (z.B. Kolpingwerk oder VHS) eine eintägige Potenzialanalyse (SBO 5) mit dem Ziel durchgeführt, dass unsere Lernenden ihre eigenen Potenziale, Interessen, Neigungen und Möglichkeiten erkennen und ausbauen.

Im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 8 werden Berufsfelderkundungstage (SBO 6.1) durchgeführt. An drei Tagen erkunden die Schülerinnen und Schüler der HGE Berufsfelder genauer. Dazu gehen sie tagesweise in Betriebe oder zu Trägern. Voraussetzung dafür ist die eintägige Potenzialanalyse, die zuvor stattgefunden hat.

An der HGE findet der Girls`- und Boys`-Day jährlich in der Jahrgangsstufe 8 im Rahmen der Berufsfelderkundungstage (SBO 6.1) statt. Unsere Schülerinnen und Schüler können dann die Möglichkeit nutzen, Berufsfelder zu erkunden, die sie sonst wahrscheinlich eher selten beachten würden, d.h., Mädchen sollen „typische“ Männerberufe und Jungen „typische“ Frauenberufe in Form eines Tagespraktikums oder Workshops kennen lernen. Das Projekt soll dazu beitragen, die Berufschancen von Mädchen in den zukunftsträchtigen technologischen und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern auszubauen und auch Jungen an Berufe heranzuführen, in denen Männer unterrepräsentiert sind.

Im Rahmen der Praktikumsvorbereitung verfassen unsere Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs eine Bewerbung, die sie nicht nur für einen Praktikumsplatz, sondern auch als Basis für eine spätere Bewerbung für einen Ausbildungsplatz nutzen können. Darüber hinaus nehmen sie im Verlauf des Schuljahres an einem Bewerbungstraining teil, bei dem sie Hilfe zu ihren Bewerbungen bekommen, erste Einblicke in Auswahltests und Vorstellungsgespräche erhalten. (SBO 7.1)

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