Organisation

Wie ist die Schule organisiert?

Schulisches Leben

Was machen wir außerhalb des Unterrichts?

Lernen an der HGE

Was machen wir im Unterricht?

Berufs- / Studienvor-bereitung

Wie geht es nach der Schule weiter?

An der HGE können alle Schulabschlüsse des Landes NRW erworben werden. Auf veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen gehen wir inhaltlich, organisatorisch und methodisch ein, um unsere Schülerinnen und Schüler individuell bestmöglich zu fördern. Die Wertevermittlung und Befähigung zum eigenständigen -im besten Fall lebenslangen- Lernen stehen dabei besonders im Vordergrund.

Die Holzkamp-Gesamtschule mit ihrer gymnasialen Oberstufe ist eine Gesamtschule mit ca. 1080 Schülern. Als Gesamtschule ermöglichen wir alle schulischen Abschlüsse unseres Landes, d. h. den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und 10, die Fachoberschulreife mit oder ohne Qualifikation, die Fachhochschulreife und die allgemeine Hochschulreife. Die Durchlässigkeit unseres Klassen- und Kurssystems und Neugliederung der Klassen nach Stufe 8 bieten allen Schülerinnen und Schülern eine Laufbahn, die ihren besonderen Neigungen und Fähigkeiten entgegen kommt. Der Unterricht an einer Gesamtschule führt die Jugendlichen zu einer breiten und vertieften Ausbildung im intellektuellen, kreativen und sozialen Bereich. Er bereitet auf die Anforderungen der modernen Gesellschaft, der Berufs- und Arbeitswelt vor und zielt in der gymnasialen Oberstufe auf das Erlangen der Studierfähigkeit ab.

Bildung und Erziehung in der Schule sind durch geänderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen einem Wandel ausgesetzt. Zur menschlichen Existenz gehört es, den Sinn des eigenen Lebens, das eigene Ich, zu entwickeln, Handlungsmöglichkeiten für sich zu finden und dabei das Zusammenspiel mit dem Anderen zu berücksichtigen, also Persönlichkeits- und Sozialkompetenz zu erwerben. Diese Aufgabe wird vor dem Hintergrund veränderter Familienstrukturen, immer wieder neuer Medieneinflüsse und der früh einsetzenden Konkurrenzsituation im Berufsleben immer schwieriger.

Angesichts dieser Bedingungen kommen der Schule immer wieder neue Aufgaben zu. Hatte sie früher neben dem schulischen Lernen eher die Aufgabe der Vermittlung von Kulturtechniken und gesellschaftlich relevantem Wissen, so hat sie heute zusätzlich eine Ersatzfunktion für verloren gegangene Bereiche in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die Schule ist eine der letzten Institutionen neben der Familie, die durch die Vermittlung akzeptierter Werte und Normen gesellschaftlich notwendige Rahmenbedingungen schaffen und sichern kann. Solche Werte und Normen reichen von fundamentalen Grundsätzen bis zu Qualitäten des täglichen Umgangs:

  • Achtung vor der Würde des Anderen,
  • Aufmerksamkeit,
  • Ehrlichkeit,
  • Engagement,
  • Fairness,
  • Freundlichkeit,
  • Friedfertigkeit,
  • Gerechtigkeit,
  • Konfliktfähigkeit,
  • Orientierung am Anderen,
  • Selbst- und Mitbestimmung,
  • Toleranz,
  • Respekt,
  • Zeit haben.

Das Miteinander-Umgehen und die Atmosphäre der Schule fördern und entwickeln die genannten Verhaltens- und Einstellungsweisen. Hilfestellungen bei der Identitätsfindung können Schülerinnen und Schülern nur gegeben werden, wenn diese Aufgabe in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit gerückt wird. Schülerorientierter Unterricht erfordert eine Lehrerrolle, die Unterrichtsstrukturen und Methodenkompetenz fördert und die Bereiche Teamarbeit, Hilfsbereitschaft, Beratung, Verständigung und gemeinsame Ziel- und Wegplanung berücksichtigt.

Die schulinternen Lehrpläne geben den Rahmen der Kompetenz- und Wissensvermittlung für die einzelnen Fächer vor und zeigen die Verknüpfung fächerübergreifender und fächerverbindender Kompetenzen.

Gemeinhin wird heute intensiv über die grundlegenden Kompetenzen gestritten, die eine Schülerin oder ein Schüler besitzen sollte, wenn er/sie nach der Schule ins Arbeitsleben oder das Studium wechselt. Von allen Fähigkeiten werden besonders betont:

Die

  • Fähigkeit zu lebenslangem Lernen,
  • Befähigung zu Kommunikation und Kooperation,
  • Kreativität,
  • Fähigkeit, sich Ziele zu setzen,
  • Fähigkeit zur Planung von Zeit, Mittel, Aufwand,
  • Fähigkeit zur Informationsbeschaffung.

Es wird deutlich, dass vom Individuum nicht mehr nur Wissen abgerufen werden soll, sondern wegen der Vielfalt des benötigten Wissens, die Beschaffung der Information, die Vorgehensweise im Mittelpunkt steht. Zugriffs- und Orientierungsqualifikationen spielen immer mehr eine Rolle. Aus diesem Grunde kommt dem Bereich „Das Lernen lernen“ eine sehr wichtige Aufgabe zu. Dieser wird mit regelmäßig durchgeführten Methodentagen immer wieder trainiert.

Daraus folgt:

  • Schule wird zu einer Lebenswelt, sie ist keine Anstalt der Wissensvermittlung mehr, gemeinsames Leben und Arbeiten bestimmen den Schulalltag,
  • Theorie und Praxis werden möglichst häufig miteinander verwoben,
  • die fachspezifischen Hintergründe des Lernens bestimmen in fachlicher und fächerübergreifender Sicht die Zielsetzung des Unterrichts, aber die Organisation der Wissensvermittlung durch die Lehrerinnen und Lehrer bekommt einen höheren Stellenwert.

Wir sind eine dynamische, zukunftsorientierte Schule, Engagement für Schülerinnen und Schüler ist unsere Stärke. Die hier im Schulprogramm formulierten Ziele können wir nur zusammen mit Schülern, Eltern, Schulaufsicht, Schulträger und allen anderen am Schulleben Beteiligten erreichen. Daran arbeiten wir jeden Tag.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen