Die Schülerinnen und Schüler setzen nach mit FOR Q abgeschlossener Klasse 10 ihre schulische Laufbahn in der gymnasialen Oberstufe fort, um die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder die Fachhochschulreife zu erlangen. Schülerinnen und Schüler, die sich zu dieser schulischen Ausbildung entschlossen haben, müssen sich ab der Einführungsphase EF (ehemals Klasse 11) mit einem Bildungsgang auseinandersetzen, der sich durch

vielfältige Wahlmöglichkeiten und
umfassende Pflichtbindungen 

auszeichnet. Dabei geben die Pflichtbindungen zum Teil ebenfalls Spielräume für individuelle Wahlmöglichkeiten. Dieses System zwingt zu einem genauen Durchdenken
 

der eigenen Leistungsschwerpunkte,
der eigenen Interessenslage und
der eigenen Zielvorstellungen.

Jede Schülerin und jeder Schüler ist sich darüber im Klaren, ob die eigenen Leistungs- und Interessensschwerpunkte im "sprachlichen" oder im "mathematisch-naturwissenschaftlichen" Bereich liegen. Häufig bleiben aber die Fragen unbeantwortet, wie man dieses in den persönlichen Weg zum Abitur einbringen kann und ob die gewählte Schule die individuell gewünschten Möglichkeiten bieten kann, die zum einen durch die für alle gymnasialen Oberstufen einheitlich gültigen Regelungen, zum anderen aber auch durch das spezielle Kursangebot der jeweiligen Schule ausgeprägt sind.

Die gymnasiale Oberstufe an der Holzkamp-Gesamtschule unterliegt den gleichen gesetzlichen Regelungen für Bildungsgang, für fachbezogene Inhalte und Abiturprüfungsbedingungen, wie alle anderen gymnasialen Oberstufen in Nordrhein-Westfalen, gleichgültig, ob diese Gymnasien oder Gesamtschulen angeschlossen sind. Innerhalb der gesetzlichen Bedingungen und Vorgaben entwickelte die Holzkamp-Gesamtschule ein Konzept, das u. a. mit folgenden Kriterien untrennbar verbunden ist:

Die Holzkamp-Gesamtschule bietet den Schülerinnen und Schülern Leistungskurse an, die eine möglichst große Bandbreite individueller Interessen abdecken. Daneben gibt es in den Grundkursen ein umfangreiches Angebot weiterer Unterrichtsfächer. Mit diesen erhalten die Schülerinnen und Schüler genügend Spielraum, im Rahmen der zu erfüllenden Pflichtbindungen individuelle Entscheidungen treffen zu können.

Die typisch heterogene Schülerschaft zu Beginn der Einführungsphase berücksichtigend, die sich aus Übergängern der Gesamtschule und zahlreichen "Neuen" von Real- und Hauptschulen zusammensetzt, wird ein Förderkonzept umgesetzt, das versucht, die unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen anzugleichen und somit allen möglichst große Chancengleichheit zu bieten. Hierzu diesen auch die ab Schuljahr 2011/2012 eingerichteten Vertiefungsfächer. Besonderer Wert wird auf die Integration der Jahrgangsstufe zu einer Gemeinschaft gelegt. 

Das Kursangebot soll die Wege zum Abitur öffnen. Dieses bedeutet u. a. auch, dass eine neue Fremdsprache erlernt werden kann. Hierbei berücksichtigt die Schule Erfahrungen aus den vergangenen Jahren. Es wird darauf geachtet, dass der eigene Bildungsgang auch bei einer eventuell notwendigen Wiederholung fortgesetzt werden kann.

Der persönliche Kontakt zwischen Schülerinnen und Schülern auf der einen und Lehrerinnen und Lehrern auf der anderen Seite soll von Kooperation, Hilfsbereitschaft und Vertrauen geprägt sein.

 

Unser Programm

Aufbau der gymnasialen Oberstufe

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