Die Merkmale der Organisationsstruktur der gymnasialen Oberstufe sind:

die prinzipielle Gleichwertigkeit der Fächer,
die Gliederung des Kurssystems in Grund- und Leistungskurse,
die Zuordnung der Fächer (außer Religionslehre und Sport) zu Aufgabenfeldern,
die Festlegung von Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächern,
Wahl des sprachlichen oder naturwissenschaftlichen Schwerpunktes

In der Jahrgangsstufe Einführungsphase (EF) ist der Unterricht in Grundkursen organisiert, in der Qualifikationsphase (Q1 und Q2) wird das System der Grund- und Leistungskurse entfaltet.

Leistungskurse sind fünfstündige, Grundkurse dreistündige Kurse. Welche Kurse im Einzelfall belegt werden, hängt von dem speziellen Schülerprofil, den Pflichtbedingungen und dem schulspezifischen Angebot ab.

Sprachenfolge
Bereits ab Klasse 5 haben alle Schülerinnen und Schüler Englischunterricht. Ein großer Teil hat in Klasse 6 oder 8 eine zweite Fremdsprache (Lateinisch oder Französisch) begonnen. Für die Schülerinnen und Schüler, die noch keine zweite Fremdsprache belegt haben, oder daran interessiert sind, eine dritte Fremdsprache zu erlernen, bietet die Holzkamp-Gesamtschule Lateinisch und Französisch ab der Einführungsphase an. Wir ermöglichen zusätzliche außerschulische Leistungsnachweise, wie z.B. den "Advanced Placement test" für die englische Sprache und "Delf" für Französisch.

Einführungsphase
Die Sekundarstufe II beginnt mit der Einführungsphase. Sie ist die Grundlage für die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen Q1 und Q2 ). Sie bietet die Möglichkeit, Unterrichtsfächer, deren Arbeitsweisen und Leistungsfeststellungen, z.B. durch schriftliche Arbeiten (Klausuren) kennen zu lernen. Beachtung sollten dabei auch die Fächer finden, die in der gymnasialen Oberstufe erstmals gewählt werden können oder sich allein schon durch die Möglichkeit der schriftlichen Leistungsüberprüfung von der Sekundarstufe I unterscheiden. Das zentrale Ziel der Einführungsphase ist es, die Schülerinnen und Schüler systematisch mit inhaltlichen und methodischen Grundlagen der von ihnen belegten Fächer vertraut zu machen, sie auf die Wahl der Leistungskurse vorzubereiten, die mit der Jahrgangsstufe Q1 beginnen, und zu den ausgeprägteren Formen wissenschaftspropädeutischen Arbeitens hinzuführen. Auf Informationsveranstaltungen und in Beratungsstunden werden die zukünftigen Oberstufenschülerinnen und –schüler auf die schulspezifischen Möglichkeiten der persönlichen Bildungswege vorbereitet. Große Unterstützug bietet dabei das vom Land zur Verfügung gestellte Programm LUPO.

Qualifikationsphase
Die Jahrgangsstufen Q1 und Q2 bilden die Qualifikationsphase. Es ist das Ziel der Qualifikationsphase, fachliches, methodisches und fachübergreifendes Lernen so zu ermöglichen und abzusichern, dass Studierfähigkeit erreicht wird.
Mit Beginn der Qualifikationsphase wird das Kurssystem in Grund- und Leistungskurse entfaltet. Die in der Qualifikationsphase erbrachten Leistungen gehen in die Gesamtqualifikation ein. Hier werden die die in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 erbrachten Leistungen zusammenfasst. Über die Berechnungsvorgaben werden wir auf Informationsveranstaltungen informieren.

Abiturprüfung
Sind die Bedingungen der Qualifikationsphase in den Leistungs- und Grundkursen (Block 1) erfüllt, werden die Schülerinnen und Schüler zur Abiturprüfung zugelassen. Die Abiturprüfung besteht in den beiden Leistungskursen und einem Grundkurs aus einer schriftlichen Prüfung (1. bis 3. Abiturfach) und in einem weiteren Grundkurs aus einer mündlichen Prüfung (4. Abiturfach). Es besteht die Möglichkeit, zusätzlich eine besondere Lernleistung einzubringen.

Seit dem Schuljahr 2006/2007 werden die Prüfungsaufgaben für die schriftlichen Prüfungen von der obersten Schulaufsichtsbehörde landeseinheitlich gestellt.

01.12.2014

 

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