Bei vermehrten Unterrichtsstörungen ist es sinnvoll, einzelne Schülerinnen oder Schüler für eine gewisse Zeit aus dem Unterricht zu ziehen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, über ihr Verhalten nachzudenken und es in Zukunft zu ändern. Dafür gibt es unseren Regelraum.


Bei vermehrten Unterrichtsstörungen ist es sinnvoll, einzelne Schülerinnen oder Schüler für eine gewisse Zeit aus dem Unterricht zu ziehen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, über ihr Verhalten nachzudenken und es in Zukunft zu ändern. Dafür gibt es unseren Regelraum.

Die Ziele, die wir erreichen wollen: 

  • Gewährleistung von störungsfreiem Unterricht
  • Eigenverantwortliches Denken und Handeln der SchülerInnen
  • Bereitschaft des Einzelnen, seine eigenen Bedürfnisse hinter die Interessen der Lerngruppe zurückzustellen
  • Respektvoller Umgang miteinander
  • Verbesserung der Atmosphäre in Unterricht und Schule

 

Drei Regeln, die verbindlich gelten: 

  • Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, ungestört zu lernen.
  • Jede Lehrerin und jeder Lehrer hat das Recht, ungestört zu unterrichten.
  • Jede/Jeder muss die Rechte der anderen respektieren.

Die Organisation:

In der Holzkamp-Gesamtschule gibt es einen Regelraum. Dort ist während der Unterrichtszeit eine Lehrperson oder die Sozialpädagogin anwesend. Verletzt ein Schüler oder eine Schülerin während des Unterrichts trotz vorheriger Ermahnung eine der Regeln, wird er/sie in den Regelraum geschickt. Dort soll der Schüler/die Schülerin über sein/ihr Verhalten nachdenken und eine Lösung finden, die es ihm/ihr ermöglicht, wieder am Unterricht teilzunehmen. Diese Lösung schreibt er/sie auf. Die Lehrkräfte im Regelraum geben dabei Hilfen. Der Schüler/Die Schülerin geht dann wieder in die Klasse zurück, gibt der dortigen Lehrkraft die Lösung und kann dann wieder am Unterricht teilnehmen.

Verweigert sich ein Schüler/einen Schülerin oder stört auch im Regelraum, wird er/sie, nachdem die Eltern  von der Schule benachrichtigt wurden, nach Hause entlassen. Das Gleiche geschieht, wenn ein Schüler/ eine Schülerin sich weigert in den Regelraum zu gehen. Muss ein Kind dreimal in einem Zeitraum von sechs Monaten in den Regelraum geschickt werden, findet eine Regelraumkonferenz mit den Eltern, dem Kind, dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin und dem Abteilungsleiter statt. Wenn notwendig, werden Maßnahmen gemäß Schulgesetz § 53 ergriffen.

Besonders wichtig ist uns, darauf hinzuweisen, dass die SchülerInnen im Regelraum lernen sollen, ihr Verhalten zu ändern, Verantwortung für ihr eigenes Tun zu übernehmen, die Rechte der anderen zu respektieren und sich in einer Gruppe rücksichtsvoll zu verhalten.

 

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