Klassenbildung

Um möglichst gute und stabile Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern zu ermöglichen, hat jede Klasse in den Jahrgangsstufen 5 und 6 im Schnitt 15 Stunden bei ihrem Klassenlehrer oder ihrer Klassenlehrerin bzw. ihrem Co-Klassenlehrer oder ihrer Co-Klassenlehrerin Unterricht. Diesem Prinzip folgend, werden die Klassen in der neunten Jahrgangsstufe stärker abschlussbezogen und unter Berücksichtigung pädagogischer Aspekte neu zusammengesetzt, wobei darauf geachtet wird, dass sich möglichst viele Schülerinnen und Schüler der vorherigen Klassenverbände in einer neu gebildeten Klasse wiederfinden. So ist es möglich, dass auch in den Klassen 9 und 10 ca. 5 - 8 Unterrichtsstunden von den Klassenlehrerinnen und -lehrern erteilt werden.

Unterrichtsfächer

Die Stundentafel an der Gesamtschule umfasst alle Fächer, die insgesamt an der Hauptschule, der Realschule und am Gymnasium unterrichtet werden:
Deutsch
Gesellschaftslehre (Erdkunde/Geschichte/Politik)
Englisch
Mathematik
Naturwissenschaften (Biologie/Chemie/Physik)
Arbeitslehre (Technik/Wirtschaft/Hauswirtschaft)
Kunst/Musik/Textilgestaltung
Religionslehre
Sport
Zusätzlich weist die Stundentafel 2 Arbeitsstunden für die Klassen 5-10 auf. Diese sind zum Teil an die Fächer Deutsch, Mathematik oder Englisch gebunden und werden von den Fachlehrerinnen und -lehrern erteilt. In den Klassen 5 bis 6 stehen den Schülerinnen und Schülern „freie“ Arbeitsstunden zur Verfügung, die vom Klassenlehrer bzw. der Klassenlehrerin betreut werden. Diese Stunden dienen vor allem dazu, Arbeits- und Lerntechniken einzuüben. Die Arbeitsstunden sind verpflichtend.
Fachleistungskurse

Interessen und Neigungen sind unterschiedlich. Ebenso gibt es Unterschiede im Leistungsvermögen. Daher werden von Klasse 7 an in den Fächern Englisch und Mathematik Fachleistungskurse gebildet. Das sind Lerngruppen, in denen der Unterricht unterschiedlich hohe Anforderungen stellt. Die eine Gruppe arbeitet schneller und kann zusätzliche Lernziele erreichen (Erweiterungskurs), die andere schreitet langsamer voran und erfüllt die Grundanforderungen des jeweiligen Faches (Grundkurs).

 

Ab Klasse 8 werden in Deutsch, ab Klasse 9 in Physik Fachleistungskurse gebildet. Bis zur Klasse 10 können die Schülerinnen und Schüler bei entsprechenden Leistungen zwischen Grundkurs und Erweiterungskurs wechseln. Um den Kurswechsel zu erleichtern, gibt es Ausgleichsunterricht.

Ausgleichsunterricht wird aber auch denjenigen Schülerinnen und Schülern angeboten, die beim Mitlernen im Erweiterungskurs Schwierigkeiten haben. Durch die Möglichkeit, Fachleistungskurse zu wechseln, bleiben die Schulabschlüsse offen.

Auch in der Gesamtschule gibt es Jugendliche mit geringeren Lernleistungen. Soweit das in Mathematik, Englisch, Deutsch oder Naturwissenschaften der Fall ist, kann ein Schüler bzw. eine Schülerin zunächst den Grundkurs besuchen, z. B. in Deutsch oder Englisch, während er oder sie z. B. in Mathematik im Erweiterungskurs ist. Ausgleichsunterricht oder entsprechende Stützkurse im Wahlbereich bieten zusätzliche Möglichkeiten, in einer Lerngruppe zu bleiben und weiter mitarbeiten zu können.
Sitzenbleiben

Die Gesamtschule selbst zwingt grundsätzlich keine Schülerin und keinen Schüler, eine Klasse zu wiederholen, denn Lernausfälle sind meist zeitlich begrenzt und treten oft nur in einzelnen Fächern auf.

Nur in Fällen, in denen Lernausfälle in mehreren Fächern auftreten, können Gesamtschülerinnen und Gesamtschüler auf Antrag der Eltern eine Klasse wiederholen.

Berufsvorbereitende Praktika

Im Lernbereich Technik / Wirtschaft stellt das Schülerbetriebspraktikum einen Schwerpunkt im 9. Jahrgang unserer Schule dar. Es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Welt der Wirtschaft bzw. der Arbeit, die durch schulischen Unterricht so nicht zu erreichen wären. Dieses Praktikum wird von der Schule organisiert und betreut, sowie im Unterricht vor- und nachbereitet. Im 7. Jahrgang wird ein Waldpraktikum und im 8. Jahrgang ein Landpraktikum angeboten.

Arbeitsgemeinschaften

Damit die musischen, künstlerischen, sportlichen und handwerklichen Neigungen und Begabungen durch den hohen Anteil theoretischen Unterrichts nicht verkümmern und die sozialen Kontakte der Schüler und Schülerinnen untereinander gestärkt und gefördert werden, konnte die Schule bisher ein breites Spektrum von Arbeitsgemeinschaften anbieten. Diese Arbeitsgemeinschaften werden nicht nur von Lehrern und Lehrerinnen durchgeführt. Auch Eltern ist es möglich, eine Arbeitsgemeinschaft anzubieten. In den letzten Jahren fanden u. a. folgende Arbeitsgemeinschaften statt:

Kochen
Arbeiten mit Holz
Tonarbeiten
Theater spielen
Fußball
Stricken/Häkeln/Sticken/Nähen
Arbeiten mit Gips
Tischtennis
Volleyball
Geräteturnen
Rund ums Fahrrad
Schach
Computer
Schwimmkurse für Nichtschwimmer
Badminton
Jazzgymnastik
Mofakurs
Rockmusik
Chor
Baseball
Seidenmalerei
Volleyball
Schulgarten
Tennis

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