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Wir sind bemüht, das Fach Geschichte möglichst lebendig den Schülerinnen und Schülern nahe zu bringen. Dazu zählt auch der Besuch von außerschulischen Lernorten. In der Klasse fünf bieten sich Fahrten ins Archäologische Museum nach Herne oder ins Neandertalmuseum bei Düsseldorf an. Auch das Wasserschloss Werdringen bei Hagen ist im Rahmen der Ur- und Frühgeschichte sehenswert. Für die Unterrichtseinheit zur römischen Geschichte bietet sich ein Besuch des Archäologischen Parks Xanten an.

Für die Klasse acht ist ein Besuch der Zeche Nachtigal im Muttental oder auch des Bergbaumuseums in Bochum empfehlenswert.

Die Dortmunder Steinwache sollte im Rahmen des Geschichtsunterrichtes der Klasse zehn besucht werden, da dort lokalgeschichtliche Inhalte zum Thema Widerstand und Verfolgung im NS-Staat dokumentiert werden.

Im Rahmen einer einwöchigen Studienfahrt besucht der Geschichtsleistungskurs dieses Jahr Berlin. Dort stehen Besuche zu den Themen Nationalsozialismus und der Geschichte der deutschen Teilung auf dem Programm. Beispielsweise werden das Stasigefängnis Hohenschönhausen, das DDR-Museum und das Konzentrationslager Sachsenhausen bei Berlin besucht.

Ein gern gesehener Gast an unserer Schule ist die Zeitzeugin Betty Bausch, die bereits viermal über ihre Erfahrungen als Holocaustüberlebende vor dem zehnten Jahrgang und der Oberstufe berichtet hat.

Eine rege Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Witten ermöglicht es Schülern der Oberstufe Facharbeiten mit lokalgeschichtlichem Bezug zu verfassen und an der Verlegung von Stolpersteinen im Wittener Stadtgebiet teilzunehmen. Mit Hilfe dieser Stolpersteine soll an das Schicksal und die Verfolgung jüdischer Mitbürger und anderer Verfolgter des NS-Regimes erinnert werden.

Die nächste Verlegung ist für den 17. Dezember 2016 in der Ruhrstraße und dem Parkweg vorgesehen.

Jedes Jahr wird am Holocaustgedenktag (27. Januar) in Form einer Kranzniederlegung und durch Gedenkreden der Opfer des Faschismus gedacht. Diese finden in der Synagogenstraße und auf dem Gedächtnisplatz der Außenstelle des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald in Annen statt.

 

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In einer Projektwoche im Mai 2015 wurde von polnischen und deutschen Schülerinnen und Schülern zu den gemeinsamen Wurzeln der deutsch-polnischen Geschichte geforscht. Schwerpunkt war dabei das Thema Migration von Polen ins Ruhrgebiet. Eine Dauerausstellung in der Zeche Hannover in Bochum-Hordel, die wir zu diesem Zweck besucht haben, veranschaulicht Teile dieser Geschichte.

Der Gegenbesuch von Schülern unserer Oberstufe im September 2016 in Tczew vertiefte die deutsch-polnischen Beziehungen und ermöglichte uns eine beeindruckende Führung durch das Solidarnosc-Centrum in Gdansk.

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