Kann es der HGE gelingen, eine zweite Schule in Mekele zu finanzieren?

Nach der Einweihung der ‚Holzkamp Bassale‘ (s.Bericht an anderer Stelle der Homepage) wurden wir von Mitarbeitern der uns begleitenden Entwicklungsgesellschaft zu einem Ort in der Nähe von Mechoni gefahren. Die Eltern dort baten die Vertreter des Vereins ‚etiopia- witten e.V.‘ auch in diesem Fall zu helfen. Die Kinder dort werden in einer sogenannten Baumschule unterrichtet, d.h. die Kinder suchen sich Steine, versammeln sich unter einem Schatten spendenden Baum und werden dort so gut es geht unterrichtet.

Die Eltern hatten für die zweite Klasse bereits einen schlichten Unterstand aus Eukalyptusstämmen gebaut und ihn innen mit Erde ‚verputzt‘. Beim Anblick dieser armseligen Verhältnisse und noch ergriffen von der Einweihung der Holzkamp- Bassale‘ waren wir ‚Holzkämper‘ uns einig, dass wir den Verein in dem Bemühen erneut unterstützen wollten.

Es wuchs ein Plan, der helfen sollte, durch zahlreiche Ideen einen Großteil des Projektes finanzieren zu helfen.

Im Einzelnen sah dieser Plan folgendes vor:

  • Motivation des Kollegiums noch vor den großen Ferien mittels einer Präsentation und eines Filmes, den Jan Siepmann und Marius Sprang (Q1/Q2) zusammengestellt hatten.
  • Information aller SchülerInnen der HGE teils im Klassenverband, teils in Jahrgangsstufen über das Projekt.
  • Information aller Eltern über die Elternpflegschaftssitzungen zu Beginn des Schuljahres.
  • Verteilung eines Flyers (2000 Exemplare/ gespendet) an alle Eltern und SchülerInnen, der in groben Zügen
  • 1. die Chronologie unserer Unterstützungen in Mekele in den letzten Jahren und
  • 2. erste Ideen zur Umsetzung dieses Projektes beinhaltet.
  • Pressetermin zur Information der Öffentlichkeit

Als Schwerpunktprojekt könnte die Bitte an alle SchülerInnen ab Klasse 8 werden, sich an dem Fortbildungstag der LehrerInnen am 4.10.2018, an dem sie normalerweise unterrichtsfrei haben und den Tag als Studientag zu Hause nutzen müssen, eine Arbeitsstelle in einem Wittener Betrieb zu suchen und den verdienten Lohn als Spende für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Dazu hat jeder  Schüler zwei Arbeitsverträge und einen zweiten Flyer erhalten, mit der Bitte, in dieser Weise bei den Betrieben vorstellig zu werden. Die jüngeren Jahrgänge wurden gebeten, sich durch andere Ideen und eigene Projekte in irgendeiner Weise an der Finanzierung zu beteiligen, um ein weiteres großes Ziel, eine Kalle-Schule in Äthiopien zu bauen.

B.Schröder

 

 
 
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