Grundsteinlegung der „Kelle-Holzkamp“  in Äthiopien

Ein weiteres Mal waren Schüler der Holzkamp- Gesamtschule in Äthiopien.

Lea Stanke, Oliver Czernia, Jan Schmitt (alle Schüler der EF) und der Abteilungsleiter Bernd Schröder haben der Grundsteinlegung einer neuen Schule in der Nähe von Mekele am 24.02.2019 beigewohnt. In Zusammenarbeit mit „Etiopia-Witten“, „TDA-Germany“ und „TDA-Tigray“  hat die Holzkamp-Gesamtschule die neue Schule in der Region Tigray in Nord-Äthiopien mitfinanziert. Neben der bereits gebauten Schule, der „Holzkamp- Bassale“, wird die „Kelle- Holzkamp“ die zweite Schule der Holzkämper.

 

 

Grundsteinlegung der zweiten Schule

Die Mitreisenden wurden bereits zu Anfang mit Gesängen und Tanz der Einheimischen Dorfbewohner begrüßt. Die Reisenden haben anschließend den Dialog mit den Eltern und den Lehrern gesucht. Als der Grundstein gelegt wurde, gab es Speis und Trank für die Reisenden.

Die bereits gebaute Schule, die ,,Holzkamp-Basale‘‘ wurde ebenfalls von den Holzkämpern besucht. Alle Mitreisenden wurden herzlichst von den Schülern, den Lehren und den Eltern begrüßt.  Es war zu beobachten, dass die baulichen Arbeiten komplett abgeschlossen waren und selbst eine umfassende Hecke um das Gebäude herum bereits angelegt war. Eltern berichteten außerdem, dass die Schule nicht nur für die Kinder genutzt wird, sondern auch als Versammlungsort für die Dorfbewohner. Bernd Schröder sagte: ,,Ich finde es toll, wie sich die Schule entwickelt hat. Ich freue mich, dass die Schule nicht nur als Bildungszentrum genutzt wird, sondern auch als kultureller und sozialer Stützpunkt für die Eltern aus den umliegenden Dörfern.

Gastgeschenk für die Bassale

Am 2.3.2019 ging es für die Holzkämper zurück nach Deutschland. Die drei Schüler teilen hier ihre prägendsten Erfahrungen:

Oliver Czernia: „Ich fand es lustig, dass ich auf den Märkten und in den Schulen  immer so viel Aufmerksamkeit bekommen habe. Der Dolmetscher hat mir erzählt, dass die Frauen auf den Ständen immer fragen, wie ich so groß geworden bin. Besonders bemerkenswert finde ich die Tatsache, dass die meisten Kinder gut drauf waren, und sehr viel gelacht haben, und dass ich einen ,,Zaun um Zahn‘‘(Zahnspange) habe.“

Jan Schmitt: „Besonders interessant fand ich die Tatsache, dass die Menschen trotz ihrer Armut glücklich zu sein scheinen. Ich habe die Menschen vor Ort ein bisschen beobachtet und bei keinem ist mir aufgefallen, dass sie eigentlich in bitterer Armut leben, und jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen. Außerdem hat mir die Gastfreundschaft der Menschen gefallen. Egal, wo wir hingegangen sind, wir haben immer etwas zu trinken und zu essen bekommen.“

Lea Stanke: „Für mich war erstaunlich, dass die Einheimischen aufgrund meiner Piercings ziemlich ins Staunen geraten sind. Zudem fand ich es toll, dass ich bei einem traditionellen äthiopischen Tanz mitmachen durfte. Dort wurde mir nach dem Tanz ein ganzer Tageslohn an die Stirn geklebt. Das war ein Zeichen dafür, dass ich gut getanzt habe.“

Jan Schmitt (EF)

 

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