Am 15. März trafen sich Medienexperten aus der Region in der Bibliothek Witten zu einem Fachtag „Kompetenz im Netz – Medienerziehung an schulischen und außerschulischen Lernorten“. Die Veranstaltung lieferte Hintergrundinformationen zur Frage, wie junge Menschen  digitale Medien nutzen und bot einen Einblick in die Stadtbibliothek Witten als außerschulischen Lernort. In einer „Lightning Session“ im Lesecafé präsentieren HGE-Schülerinnen medienbezogene Projekte. Sarah Lenzen (Pädagogik LK Q2) stellte einen Workshop zum Thema „Cybermobbing“ vor, den die Pädagogik-Schüler 2016 selbst entwickelt und mit 200 Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe 5 und 6 durchgeführt und wissenschaftlich ausgewertet hatten.

Weronika Jarosz (Pädagogik LK Q2) stellte die „Handy-Challenge“ vor, eine Art Wettbewerb, den die Pädagogik-Schüler organisiert hatten und der die Fünft- und Sechstklässler für den bewussten und verantwortlichen Umgang mit mobilen Geräten sensibilisieren sollte. Schließlich präsentierte HGE-Lehrerin Ulrike Pacht zusammen mit drei Schülerinnen aus ihrem Pädagogik-Q1-LK ein Projekt zur Spielpädagogik, das im letzten Schuljahr in Kooperation mit der AWO durchgeführt wurde.

15. 3. 2017 Michael Weigend

Äthiopien März 2017 474  

Wir, Bernd Schröder (Abtl. 8/9/10), Cedric Spennemann, Laura Schmidt und Finn Niclas Löhr (alle EF), erlebten großartige Tage in Mekele (Äthiopien). Die Eindrücke waren einmalig, großartig und umwerfend. Nach der Anreise am Freitag mit der 27 köpfigen Reisegruppe des Vereins ethiopia-Witten unter der Leitung des Wittener Arztes Dr.A.Idris über Adis waren wir in Mekele angekommen und sehr gut untergebracht.

Am 5.3. haben wir eine wunderbare Rundreise durch das Hochland von Äthiopien unternommen mit der Besichtigung zahlreicher Kirchen und der ersten Moschee und dem ausgiebigen Besuch einer spanischen Missionsstation, deren Begründer hier auf einer Fläche von 8 Hektar einen Mustergarten angelegt hat und ähnlich einer Berufschule SchülerInnen, aber auch Erwachsene, anleitet, mit welchen Planzen und Anbaumethoden sie ihre Felder hier in einem der ärmsten Länder der Welt bestellen sollen.

Am 6.3.2017 konnten wir dann ganz großes Kino erleben. Unter den Augen von ca. 1000 Bewohnern von Mekele, des deutschen Botschafters aus Adis Abeba, unserer gesamten Gruppe, einer Musiktanzgruppe und einer Blaskapelle konnten wir einer Zeremonie beiwohnen, die zwei Ziele verfolgte.

Erstens wurde im Rahmen der neuen Städtepartnerstadt Witten-Mekele eine der größten Straßen Mekeles in 'Wittener Straße' umbenannt und zweitens das gestiftete Feuerlöschfahrzeug mit Drehleiter feierlich enthüllt. Die großartige Feier endete nach viel Musik, zahlreichen Reden und Danksagungen natürlich erst, nachdem aus 25 m ein ordentlicher Wasserstrahl geschossen wurde.

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Während die mitreisenden Ärzte, Krankenschwestern, Feuerwehrleute, Stadtplaner und Polizisten sich dann mit ihren jeweiligen Kooperationspartnern an die Arbeit begaben, durfte unsere Gruppe 'Education' sich aufmachen, die erste vom Verein ins Leben gerufene Grundschule Duramba zu besuchen. Mit viel 'welcome, welcome - Rufen wurden wir von allen Beteiligten unglaublich herzlich empfangen. Die Schule macht gewaltige Fortschritte, verfügt mittlerweile über vier Klassenzimmer, eine Lehrerstationen und seit neuestem über eine eigene Brunnenanlage. Die Ziele an dieser Schule wurden in einem Kooperationsgespräch mit den Beteiligten vor Ort wie folgt verabredet.

Zum Schutz vor Hyänen und wilden Tieren sowie zur Eigentumssicherung soll eine Mauer/ ein Zaun um die gesamte Anlage gebaut werden. Darüber hinaus ist die Anlage eines Schulgartens in der Nähe des Brunnens geplant und dessen Planung durch eine ortsansässige Agrarfachfrau ausgemacht.

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Nach einer gewöhnungsbedürftigen Nacht in einer 'Lodge' wurden wir am nächsten Tag in der Nähe von Adi Abi von einer riesengroßen Menge erneut herzlich empfangen. Hier wurde die Laelay Sekon Schule, ebenfalls eine Grundschule, nach einjähriger Bauzeit feierlich mit allem Tamtam eröffnet. Hier stellt sich das Problem, dass die Toilettenanlage nicht funktioniert. Aufgrund fehlenden Wassers sucht Herr Dr.Idris mit seinem Verein hier nach einer Kompostierungsanlage. Dazu werden nach dem jeweiligen 'Geschäft' Holzspäne eingebracht, der Kanister dann an anderer Stelle mit Gras und Ähnlichem geschichtet wird, so dass nach ca. drei Monaten ein verwertbarer Dünger entsteht, der auf die Felder aufgebracht werden kann. Da hier in der Gegend nur wenig Holz zu Verfügung steht, kooperiert Dr.Idris mit einem Labor in Berlin, welches prüfen soll, ob das Verfahren auch mit dem örtlichen Boden (Bodenproben sind eingesammelt) funktioniert.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf in den südlichen Teil der Region Tigray, um dort für 'unsere Schule' den Grundstein zu legen. Das ganze Dorf war auf den Beinen und begrüßte uns mit einem Empfang, der bei dem ein oder anderen eine Gänsehaut hervorgerufen hat.

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Es war ein Betonsockel vorbereitet, auf dem wir dann eine Steinplatte mit einer entsprechenden Inschrift einmauerten. Nach zahlreichen Reden und guten Wünschen für das Projekt, mussten wir uns dann in unsere Geschenke - eine übergroße Baumwolldecke- hüllen, und da wir das natürlich nicht in der richtigen Weise taten, brach schallendes Gelächter des ganzen Dorfes aus. Allerdings halfen Sie uns dann, die Umhänge doch richtig zu tragen. Die Männer wurden noch mit einem standesgemäßen Holzstab ausgestattet und mussten sich zu den Klängen der Musik noch taktvoll bewegen.

Eine bewegende Feier, weil hier doch die Schule eIMG 1402ntsteht, die die Holzkamp- Gemeinde zu einem großen Teil mit über 25.700 Euro gesponsert hat und die in Zukunft vier Klassen beherbergen wird. Man wird erst recht demütig, wenn man das 'Klassenzimmer' gesehen hat, wo wir den derzeitigen Unterricht noch besichtigen konnten, einen aus Ästen bestehenden Unterstand. Die restlichen drei Klassenzimmern waren der Regenzeit zum Opfer gefallen.

Ich bin gespannt, wie die Holzkamp Bassale, so der Name der neuen Schule, in einem Jahr aussehen wird.

 

 

Nach einer weiteren Außenübernachtung in einem 'Motel' mit drei getöteten Cochroaches besuchten wir die vierte der von ethiopia-witten betreuteten Schulen in Chekon. Hier hatte der Verein einen Computerraum eingerichtet, der nicht nur von den Schülern und Schülerinnnen der Umgebung in mehreren Tagesabschnitten, sondern auch von anderen Schulen und den Eltern am Wochenende genutzt wird. Ein Besuch in einer Krankenstation, in der vor allem Geburtshilfe, Aidsvorbeugung und Aufklärung zur Geburtenkontrolle praktiziert wurde, gehörte ebenfalls zum Programm.

Wir Holzkämper wurden von der Gruppe 'Education' (Birgit Beschara, Helga Mönks, Sabine Schmelzer und Regina Rüsmann) wunderbar aufgenommen und in jeder Hinsicht unterstützt. Dank unseres Dolmetschers Aynealem Gebremedhin fühlten wir uns immer sicher, auf allen Märkten und in jedem Gelände gut behütet und in jeder Hinsicht in allen Fragen bestens informiert. Dass wir gelernt haben, aus auf Kakteen sitzenden Läusen den biologischen Farbstoff karminrot zu gewinnen, den man z.B. im Aperol gespritzt findet und dass auf einer Plantage Erdbeeren für den saudiarabischen Markt angebaut werden, sollen nur als Beispiele für die zahlreichen Erfahrungen hier genannt sein.

Am Samstag der Reisewoche durften wir noch einen Teil der Hauptstadt Adis Abeba kennenlernen. In einer sehr anstrengenden (über 30 Grad) Stadtrundfahrt konnten wir uns ein Bild von dieser pulsierenden Großstadt im Herzen Afrikas machen und letzte Souvenirs wie den Weltklasse-Kaffee und anderes einkaufen.

Was bleibt?

Ein Dank an alle, die uns vier Holzkämper ver- und umsorgt haben.

Ein Dank an Herrn Dr. Idris für die umfassende Organisation und perfekte Betreuung in dieser Woche.

Die Einsicht, dass wir vier die einzigen von der 27 köpfigen Gruppe waren, die hier Urlaub gemacht haben. Alle anderen, die Ärzte, Polizisten, Feuerwehrleute, Krankenpfleger, Physiotherapeuten, Krankenschwestern, Diätassistenten, Medizintechniker, Stadtplaner und Abfallspezialisten haben hier eine Woche und z.T. auch mehr ihres Urlaubs geopfert, um in der Stadt Mekele entweder im Ayder Hospital oder in den entsprechenden Dezernaten ihr Wissen an die Äthiopier weiterzugeben.

Hilfe zur Selbsthilfe, mit großem Engagement und viel Freude von 'Gutmenschen' aus einem der reichsten Nationen für eines der ärmsten Länder der Erde. Großartig!!!

Das Wissen, dass unser gespendetes Geld bestens aufgehoben und auch so eingesetzt wird, wie es angekündigt ist.

Und die Hoffnung, dass wir Holzkämper diese Vorhaben weiter unterstützen werden.

Verabredet ist von uns Vieren:IMG 0378 2

-    Eine Ausstellung

-    Weitere Berichte im Querschnitt

-    Einen weiteren Erlös des kommenden Sponsorenlaufes

-    Berichte in allen Klassen über das Erlebte u.s.w.

 

Danke für alles

B.Schröder

 

Auch in diesem Jahr hat die HGE wieder mit einem Kurs am bundesweiten Internetwettbewerb anlässlich des deutsch-französischen Tages (Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages) teilgenommen. Die Organisatoren des Wettbewerbs sind der Cornelsen Verlag und das Institut français Deutschland, TV5Monde und die Vereinigung der Französischlehrer. Über 10500 Schüler und Schülerinnen haben in diesem Jahr mitgemacht.

Das diesjährige Motto des Wettbewerbs lautete: Vielfalt ist unsere Stärke  - Unis dans la diversité.

Die Schüler und Schülerinnen erhielten umfangreiche Rechercheaufgaben zum Nachbarland und den Ländern der Frankophonie, die in einem fest umrissenen Zeitrahmen online bearbeitet werden mussten.

Unser diesjähriges Ergebnis kann sich gut sehen lassen. Nach einer Realschule und 27 Gymnasien hat der Oberstufenkurs Q2.1 Französisch als neueinsetzende Fremdsprache mit seinen 2 ½ Jahren Französischunterricht Platz 29 von 136 in NRW des Niveaus 3 (3. und 4. Lernjahr Französisch) erreicht. Wir gratulieren herzlich! 

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Wir sind bemüht, das Fach Geschichte möglichst lebendig den Schülerinnen und Schülern nahe zu bringen. Dazu zählt auch der Besuch von außerschulischen Lernorten. In der Klasse fünf bieten sich Fahrten ins Archäologische Museum nach Herne oder ins Neandertalmuseum bei Düsseldorf an. Auch das Wasserschloss Werdringen bei Hagen ist im Rahmen der Ur- und Frühgeschichte sehenswert. Für die Unterrichtseinheit zur römischen Geschichte bietet sich ein Besuch des Archäologischen Parks Xanten an.

Für die Klasse acht ist ein Besuch der Zeche Nachtigal im Muttental oder auch des Bergbaumuseums in Bochum empfehlenswert.

Die Dortmunder Steinwache sollte im Rahmen des Geschichtsunterrichtes der Klasse zehn besucht werden, da dort lokalgeschichtliche Inhalte zum Thema Widerstand und Verfolgung im NS-Staat dokumentiert werden.

Im Rahmen einer einwöchigen Studienfahrt besucht der Geschichtsleistungskurs dieses Jahr Berlin. Dort stehen Besuche zu den Themen Nationalsozialismus und der Geschichte der deutschen Teilung auf dem Programm. Beispielsweise werden das Stasigefängnis Hohenschönhausen, das DDR-Museum und das Konzentrationslager Sachsenhausen bei Berlin besucht.

Ein gern gesehener Gast an unserer Schule ist die Zeitzeugin Betty Bausch, die bereits viermal über ihre Erfahrungen als Holocaustüberlebende vor dem zehnten Jahrgang und der Oberstufe berichtet hat.

Eine rege Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Witten ermöglicht es Schülern der Oberstufe Facharbeiten mit lokalgeschichtlichem Bezug zu verfassen und an der Verlegung von Stolpersteinen im Wittener Stadtgebiet teilzunehmen. Mit Hilfe dieser Stolpersteine soll an das Schicksal und die Verfolgung jüdischer Mitbürger und anderer Verfolgter des NS-Regimes erinnert werden.

Die nächste Verlegung ist für den 17. Dezember 2016 in der Ruhrstraße und dem Parkweg vorgesehen.

Jedes Jahr wird am Holocaustgedenktag (27. Januar) in Form einer Kranzniederlegung und durch Gedenkreden der Opfer des Faschismus gedacht. Diese finden in der Synagogenstraße und auf dem Gedächtnisplatz der Außenstelle des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald in Annen statt.

 

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In einer Projektwoche im Mai 2015 wurde von polnischen und deutschen Schülerinnen und Schülern zu den gemeinsamen Wurzeln der deutsch-polnischen Geschichte geforscht. Schwerpunkt war dabei das Thema Migration von Polen ins Ruhrgebiet. Eine Dauerausstellung in der Zeche Hannover in Bochum-Hordel, die wir zu diesem Zweck besucht haben, veranschaulicht Teile dieser Geschichte.

Der Gegenbesuch von Schülern unserer Oberstufe im September 2016 in Tczew vertiefte die deutsch-polnischen Beziehungen und ermöglichte uns eine beeindruckende Führung durch das Solidarnosc-Centrum in Gdansk.

Am Freitag, den 24.06.2016 fanden die Aufführungen des 7er-Kurses Darstellen & Gestalten im Theaterkeller der Holzkamp-Gesamtschule unter der Leitung von Theater-Lehrer Dirk Zdebel statt. Zu sehen war die neueste Produktion des Kurses mit Bezug auf die bald anstehenden Sommerferien:

"Sonnenstich und Sonnenbrand"

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Die jungen Mimen wurden von ihrem Publikum für das engagierte Spiel auf der Bühne gefeiert und die witzig dargebotene Geschichte mit langem Applaus belohnt.

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