Seit Herbst 2015 werden an der Holzkampgesamtschule freiwillige, sportengagierte Schüler und Schülerinnen zum Sporthelfer/ zur Sporthelferin ausgebildet. Die Ausbildung erfolgt in Anlehnung an ein Konzept des Landessportbundes und wird durch speziell dafür ausgebildete Sportlehrkräfte begleitet. Mit Abschluss erhalten die Schüler Schülerinnen einen Qualifikationsnachweis sowie eine Zeugnisbemerkung. Im Schuljahr 2015/16 haben 16 Schüler und Schülerinnen die Ausbildung erfolgreich absolviert.

Aufgabenbereiche/ Tätigkeitsfelder der Sporthelfer/ Sporthelferinnen

Voraussetzungen

Dauer und Gruppengröße

Ziele

Die Ausbildung

Fazit

Wir Sporthelfer

Wer wir sind?

Wir Sporthelfer und Sporthelferinnen kommen aus dem 7-10. Jahrgang. Wir helfen bei sportlichen Schulveranstaltungen, wie bei Sportturnieren, dem Sportfest oder anderen Sportaktionen der Schule und können auch Klassen bei sportlichen Veranstaltungen begleiten.

Wir haben die Ausbildung zum Sporthelfer/Sporthelferin erfolgreich bestanden. Dafür bekommen wir einen Sporthelferpass / Qualifikationsnachweis, der nicht nur an unserer Schule gilt, sondern auch in Sportvereinen. So können wir selbständig kleine Sportgruppen unter Aufsicht leiten. Zu erkennen sind wir an einem blauen Sporthelfer-T-Shirt.

Was wir machen?

Schon während der einwöchigen Ausbildung zur Sporthelferin / zum Sporthelfer führen wir erste Sportangebote für und mit Schülerinnen und Schülern durch. Beispielsweise haben wir uns für den "Pausensport" bekannte und neue Spielangebote für die Kassen 5, 6 überlegt, die wir gerne vorstellen und durchführen möchten.

Auch bieten wir Do, 7. Std. eine „Bewegte Mittagspause“ an. Kommt vorbei! Bitte denkt an Sportschuhe und Sportbekleidung! Einlass in die Halle (T4) ist um 13:00 Uhr.

Euer Sporthelferteam

Aufgabenbereiche/ TätigkeitsfelderderSporthelfer und Sporthelferinnen

Die qualifizierten Sporthelfer und Sporthelferinnen sollen zunehmend in das Schulleben der Holzkampgesamtschule integriert werden und dabei verschiedene Aufgaben übernehmen. Für ihre Tätigkeiten erhalten die Schüler und Schülerinnen ein entsprechendes Zertifikat.

Mögliche Tätigkeitsfelder der Sporthelferinnen und Sporthelfer an der HGE sind:

  • Mitarbeit bei der Planung und Durchführung von Pausensportaktivitäten / Bewegungspausen / sportliche Mittagspause;
  • Mitarbeit bei der Leitung von freiwilligen Schulsportgemeinschaften / Sportarbeitsgemeinschaften ( Do,7.Std. T4, „Kleine Spiele“);
  • Mitarbeit bei der Planung und Durchführung von Schulsportfesten (Bundesjugendspiele) und Schulsportwettkämpfen (Jahrgangsturniere);
  • Mitarbeit bei der Planung und Durchführung von bewegungs- / sportorientierten Projekten (Umgestaltung Schulgeländes):
  • Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung von bewegungs- / sportorientierten Aktionstagen / Sporttagen / Wandertagen / Schulfahrten

Voraussetzungen

Das Ausbildungsangebot richtet sich an engagierte Schülerinnen und Schüler, die wegen ihres Interesses, ihrer Begabung und ihres Verhaltens für geeignet gehalten werden, für sich und Mitschüler im Bereich Sport Verantwortung zu übernehmen.

Dauer und Gruppengröße

Die ausgewählten Schülerinnen und Schüler müssen auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. Die Ausbildung umfasst ca. 30-36 Unterrichtsstunden und findet in der Schule (Ausbildungsbeginn i.d.R. in der Fahrtenwoche) unter der Leitung von Frau Alfonso statt. Die Gruppengröße liegt bei 15-20 Teilnehmern und Teilnehmerinnen.

Ziele

1. Ziel der Sporthelferausbildung ist es, sportinteressierte Schülerinnen und Schüler aktiv an der Entwicklung von Bewegung, Spiel und Sport im außerunterrichtlichen Schulsport als auch im Vereinssport teilhaben zu lassen.

Die Jugendlichen erhalten so die Möglichkeit, neben einem Schulabschluss die formale Zusatzqualifikation "SporthelferIn" zu erwerben, die einen Baustein im Qualifizierungssystem des gemeinnützigen Sports bildet.

2. Neben dem Ziel einer sportlichen Qualifikation sollen die Schülerinnen und Schüler soziale Kompetenzen erleben und entwickeln, die auch für einen Wechsel in das Berufsleben bedeutsam sind.

Dies gelingt besser als im normalen Unterrichtsbetrieb, da den Schülerinnen und Schülern mit einer professionellen Ausbildung Verantwortung übergeben wird.

3. Für die Holzkamp-Gesamtschule ist die Sporthelferausbildung ein wichtiger Bestandteil eines bewegungs- und gesundheitsbewussten Schulprogramms und ist daher in das Netzwerk der Schülermentorensysteme wie Streitschlichtung oder Schulsanitätsdienst eingegliedert.

Die Ausbildung / Inhalte und Bedeutung der Ausbildung

Die Sporthelfer und Sporthelferinnenausbildung gliedert sich in vier Inhaltsbereiche:

Inhaltsbereich 1: Person und Gruppe

  • Welche Sporterfahrungen habe ich bislang (im Sportverein) gesammelt?
  • Wie kann ich Gruppen leiten?
  • Wie leben Kinder und Jugendliche, was bewegt sie und was wollen sie erleben?

Inhaltsbereich 2: Bewegungs- und Sportangebote erleben und sich damit Auseinandersetzen

  • Welche Spiele spielen Kinder und welche traditionellen Sportarten kenne ich?
  • Was sind gesundheitsorientierte Angebote für Kinder?
  • Welche neuen Bewegungs- und Sporttrends gibt es?
  • Welche Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote gibt es bei Schulsportfesten?

Inhaltsbereich 3: Beteiligung bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Angeboten

  • Wie plane ich eine Bewegungspause, eine Sport-AG oder ein Schulsportfest?
  • Wie führe ich kleine Bewegungsangebote durch und wie werte ich diese aus?
  • Wie kann ich mitbestimmen und mitgestalten?

Inhaltsbereich 4: Schule und Sportverein bzw. organisierter Sport

  • Welche Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten gibt es für Sporthelferinnen und Sporthelfer?
  • Wie ist ein Sportverein aufgebaut, wie kann ich mich einbringen und weiterqualifizieren?
  • Wie kann ich eine Kooperation zwischen Schule – Sportverein mitgestalten?
  • Welche Rechte und Möglichkeiten zur Mitbestimmung habe ich in der Schule?
  • Struktur des organisierten Sports
  • Qualifizierungssystem des Landessportbundes NRW

Bedeutung der Ausbildung für die Schülerinnen und Schüler

Mit der Ausbildung zur Sporthelferin bzw. zum Sporthelfer werden Schülerinnen und Schüler an eine ehrenamtliche Tätigkeit im Sport herangeführt. Die Ausbildung bietet interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich in besonderer Weise für eine aktive Mitwirkung an der Entwicklung von Bewegung, Spiel und Sport in Schulen und Sportvereinen zu qualifizieren. Die formale Qualifikation zur „Sporthelferin“ bzw. zum „Sporthelfer“ wird durch das „Beiblatt zum Zeugnis“ dokumentiert und kann hierdurch z. B. für den Wechsel in das Berufsleben bedeutsam sein. Die erworbene formale Qualifikation ist zugleich ein erster Baustein im Qualifizierungssystem des gemeinnützigen Sports; eine Weiterqualifizierung zum Übungsleiter bzw. zur Übungsleiterin liegt nahe. Hierdurch wird die wünschenswerte langfristige, die Schulzeit überdauernde Bindung junger Menschen an den Sport besonders nachhaltig gefördert.

Bedeutung für die Schule und den Schulsport

Durch die Ausbildung von Sporthelferinnen und Sporthelfern werden die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern am Schulgeschehen und ihre Bereitschaft und Fähigkeit zur Übernahme von Mitverantwortung im Rahmen der Schulmitwirkung gefördert. Auf der Basis des Schulmitwirkungsgesetzes erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in einem bedeutsamen Bereich des Schullebens Mitverantwortung zu übernehmen. Als Expertinnen bzw. Experten für Bewegung, Spiel und Sport können sie z. B. Sportgruppen im außerunterrichtlichen Schulsport betreuen und als Interessenvertreterinnen bzw. –vertreter in der Schülervertretung, der Fachkonferenz „Sport“ und der Schulkonferenz die demokratischen Prozesse der Schulmitwirkung mitgestalten. Die Ausbildung von Sporthelferinnen und Sporthelfern ist somit ein wichtiger Bestandteil eines bewegungs- und sportfreundlichen Schulprogramms und einer entsprechenden Schulentwicklung und stärkt das Netz von Schülermentorensystemen z. B. im Verbund mit Streitschlichtern, Klassenpaten und Schulsanitätsdienst.

Gegen Ende der Ausbildung muss keine Prüfung abgelegt werden, sondern der gezeigte Einsatz, das Interesse und das Verantwortungsbewusstsein führen zum Bestehen.

Ein Qualifikationsnachweis wird von der Sportjugend NRW ausgestellt. Er entspricht dem Gruppenhelferschein I und ermöglicht Ihrem Kind auch einen Einsatz im Verein als Gruppenhelfer.

Fazit

Die Sporthelferausbildung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Eigenverantwortung und Hilfe für die persönliche und berufliche Entwicklung. Sie bereichert die individuelle Lebensplanung und bietet die Chance zum Einstieg in das Lizenzausbildungssystem des organisierten Sports.

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