Die Schulkonferenz ist das höchste Entscheidungsgremium der Schule. Ihr gehören Elternvertreterinnen und -vertreter, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler an. Die Schulkonferenz befasst sich mit allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule.

Die Schulkonferenz kann Vorschläge und Anregungen an den Schulträger und an die Schulaufsichtsbehörde richten. Vorschlägen der Schulleitung und des Schulträgers stimmt sie zu oder lehnt sie ab. Sie verabschiedet Grundsätze und Stellungnahmen.

Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer sind zu gleichen Teilen in der Schulkonferenz der Schulen mit einer Sekundarstufe vertreten (Drittelparität). Je nach Größe der Schule wird die Zahl der Mitglieder festgelegt: Große Schulen mit mehr als 500 Schülerinnen und Schüler, wie die Holzkamp-Gesamtschule, stellen 18 Mitglieder.

 Die Schulkonferenz setzt sich folgendermaßen zusammen: 

  • 6 Eltern (gewählt von der Schulpflegschaft)
  • 6 Schülerinnen und Schüler (gewählt vom Schülerrat).
  • 6 Lehrkräfte (gewählt von der Lehrerkonferenz)

Mit beratender Stimme: 

  • Die ständige Vertretung des Schulleiters/ der Schulleiterin
  • Verbindungslehrerinnen und -lehrer.

Den Vorsitz führt die Schulleiterin oder der Schulleiter, aber ohne Stimmrecht. Nur bei Stimmengleichheit gibt das Votum der Schulleiterin/des Schulleiters den Ausschlag.

Typische Aufgaben und Themen der Schulkonferenz: 

  • Beschlüsse über das Schulprogramm
  • Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung
  • Abschluss von Vereinbarungen über die Kooperation von Schulen und die Zusammenarbeit mit anderen Partnern
  • Festlegung der beweglichen Ferientage
  • Einrichtung außerunterrichtlicher Ganztags- und Betreuungsangebote sowie die Rahmenplanung von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts
  • Erprobung und Einführung neuer Unterrichtsformen
  • Einführung von Lernmitteln und Bestimmung der Lernmittel, die im Rahmen des Eigenanteils zu beschaffen sind.
  • Grundsätze für Umfang und Verteilung der Hausaufgaben und Klassenarbeiten
  • Grundsätze zum Umgang mit allgemeinen Erziehungsschwierigkeiten sowie zum Abschluss von Bildungs- und Erziehungsvereinbarungen
  • Wirtschaftliche Betätigung, Geldsammlungen und Sponsoring
  • Schulhaushalt
  • Wahl der Schulleiterin oder des Schulleiters

(Vergl.: Schulgesetz NRW sowie "Das ABC der Elternmitwirkung. Infos zu Gremien, Wahlen, Elternverbänden", Krögers Buch- und Verlagsdruckerei GmbH, Wedel 2014. )

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